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JVC DLA-HD1, der Kontrastkönig

 

Endlich kommen D-ILA Projektoren ins Heimkino !
Bisher wurde JVC's Projektionstechnologie nur im Profibereich angeboten. JVC DLAHD1, JVC HD1, HD1
Mit dem JVC DLA-HD1 und dem Image Dreambee ist diese sehr interessante Technik nun auch für das HighEnd-Heimkino erhältlich.  JVC DLA HD1, JVC HD1, DLAHD1
Die D-ILA Technologie ermöglicht sehr hohe Kontrastwerte und natürliche Farben. JVC DLA-HD1
Der neue JVC HD1 konnte uns auf Anhieb überzeugen und ist sicher eine günstigere Alternative zum HDTV-König Sony VPL-VW100.

Selbstverständlich bieten wir den DLA-HD1 mit JVC-Deutschland-Garantie an und sind autorisierter JVC Premium-Händler.

 

Die neue Alternative im HighEnd-Heimkino...

Der Unterschied zwischen dem JVC DLA-HD1 und anderen High End-Projektoren

Das Geheimnis hinter der exquisiten, in jeder Hinsicht "filmreifen" Bildqualität mit dem einzigartigen, natürlichen Kontrastverhältnis von 15.000:1 steckt in einer innovativen Kombination aus hochauflösenden D-ILA-Chips, einem neu entwickelten Optiksystem und dem Verzicht auf eine kompromissbehaftete Blendensteuerung. Herkömmliche Projektoren bemühen diese Blendensteuerung, um das Kontrastverhältnis im Bild insgesamt aufzuwerten. Diese Methode stößt jedoch an ihre Grenzen, wenn dieselbe Filmszene gleichzeitig extrem dunkle und helle Objekte enthält. Dies verdeutlicht folgender Vergleich zwischen einem Projektor mit Blendensteuerung und dem JVC DLA-HD1 .

 

Neu entwickelter 0,7&quote; D-ILA-Chip für kompromisslose Full HD-Bildqualität (1920 x 1080 Pixel)

Die Anwendung konventioneller Fertigungsverfahren führt bei Standard-D-ILA-Chips zu Unebenheiten der Oberfläche, zu ungleichmäßigen Abständen zwischen den Bildpunkten und weiteren produktionstechnisch bedingten Fehlern. Die Unregelmäßigkeiten zwischen den einzelnen Pixelelementen oder am Übergang zu der benachbarten Halbleiterschicht stören die Ausrichtung der Flüssigkristalle. Die daraus resultierenden Beugungseffekte und andere Störfaktoren verursachen Streulicht, das letztlich die Bildqualität beeinträchtigt. In dem Halbleiter-Fertigungsprozess für den von JVC neu entwickelten, hochauflösenden D-ILA-Chip haben die Mikroelektronik- Ingenieure die verwendete Planartechnik optimiert. Durch eine absolut flache, gleichmäßige Oberflächenstruktur gelang es den Entwicklern, unerwünschte Streulichtanteile auf ein Minimum zu reduzieren. Darüber hinaus ermöglicht der Einsatz neuer Flüssigkristall (LC)-Materialien und innovativer Technologien für eine gleichmäßige LC-Ausrichtung, dass der ohnehin schon winzige Abstand zwischen den Bildpunkten nochmals geringer ausfällt. Statt 3,2 Mikrometer beträgt der Pixelabstand jetzt nur 2,3 Mikrometer. Dadurch werden die optischen Verluste in der Flüssigkristallschicht verringert. Zudem verbessert sich die Abbildungsgenauigkeit deutlich. Die Summe aller technologischen Verbesserungen führt zu einem einzigartigen, Chip-internen Kontrastverhältnis von 20.000:1 und zu einer Halbierung der Reaktionszeit (Tr+Td) - von 8 Millisekunden (ms) auf nur noch 4 ms.

 

 

Superbe Graustufen-Darstellung auf professionellem Niveau

Das original JVC D-ILA Pulse Drive-System gewährleistet, dass der DLA-HD1 Full HD-Videoprojektor selbst feinste Nuancen in der Schwarz-Weiß-Abstufung klar darstellt. Für einen optimalen Bildabgleich sorgt die hochpräzise Kalibrierungstechnologie. Dadurch ist selbst bei extrem dunklen Filmszenen mit einem Helligkeitswert von 10% oder weniger eine absolut realistische Wiedergabe sichergestellt. Auch bei diesen schwierigen Motiven kann der DLA-HD1 alle Facetten der Farbe Schwarz naturgetreu und differenziert darstellen, was beispielsweise auch bei Filmszenen in dunklen Räumen Bilder mit deutlich erkennbaren Konturen ermöglicht.

 

Neues Optiksystem mit Wire Grid (Drahtgitter-Polarisator)

D-ILA-Projektoren benötigen einen Lichtverteiler, den sogenannten PBS (Polarizing Beam Splitter), der das Licht der Projektionslampe in geeigneter Form auf den Chip bzw. auf die Projektionsoptik lenkt. Bei herkömmlichen Beam-Splittern, bestehend aus einem Glasprisma mit mehrlagiger Reflexionsschicht, schwanken die optischen Eigenschaften in Abhängigkeit von dem Einfallswinkel der Lichtstrahlen, was hohen Kontrastwerten entgegensteht. JVC hat dieses Problem in dem neu entwickelten optischen Block mit Hilfe eines Wire Grid-Polarisators gelöst. Dessen Aufbau basiert auf einer anorganischen, reflektiven Polarisationsplatte aus einem Glassubstrat. Auf der Oberfläche dieser Trägerschicht befinden sich hauchdünne, parallel verlaufende Aluminium-Rippen. Dieses Wire Grid-Design verringert den Streulichtanteil auf ein absolutes Minimum. Zusammen mit dem neu entwickelten D-ILA-Chip erhöht der Drahtgitter-Polarisator das Kontrastverhältnis insgesamt um das Fünffache.

 

Leistungsfähiger Videoprozessor GF9351 von Gennum

Der hochpräzise 10 Bit-Videoprozessor GF9351 des HDTV-Broadcast-Spezialisten Gennum übernimmt in diesem Projektor die anspruchsvolle Aufgabe der Bildverarbeitung. Dessen herausragende Skalierung und die vier VXP™ (Visual Excellence Processing) Technologien - FineEdge™, FidelityEngine™, TruMotionHD™ und RealityExpansion™ - schaffen optimale Voraussetzungen für extrem detailreiche, bestechend klare und glaubwürdige Bilder in Großformat-tauglicher Spitzenqualität.

 

Die vier VXP™-Technologien

  • FineEdge™
    Die Kantenkorrektur beseitigt verschwommene Konturen und typische Unsauberkeiten, die besonders bei diagonal verlaufenden Linien auftreten. Dazu werden die Kanten und Umrisse der Bildmotive sanft geglättet.
  • FidelityEngine™
    Diese Technologie verringert das Rauschen und erhöht die Detailtreue. Selbst bei Videoquellen, die nur Signale mit geringerer Auflösung ausgeben, ist so eine erstaunlich klare, scharfe Filmwiedergabe möglich.
  • TruMotionHD™
    Die De-Interlacing-Technologie erzeugt flimmerfreie Progressive-Bilder und unterstützt dabei auch HD-Signale (1080i), die für eine perfekte Wiedergabe in das herausragende 1080p-Format umgewandelt werden.
  • RealityExpansion™
    Die Verarbeitung der Bildsignale erfolgt mit 10-Bit Genauigkeit. Diese erhöhte Präzision ermöglicht eine Bildverarbeitung, die dem Qualitätsniveau professioneller TV- und Filmstudios erstaunlich nahekommt. Zudem kann diese Technologie auch 4:2:2-Komponentensignale (Y:Cb:Cr) in Videosignale mit einem besseren Abtastverhältnis von 4:4:4 umwandeln.

* VXP und Visual Excellence Processing sind Warenzeichen der Gennum Corporation

Es gibt wohl keinen echten Heimkino-Liebhaber, der sich für die faszinierenden Projektionsbilder im Großformat nicht begeistern kann. Dennoch scheute mancher Filmfan bisher den Aufwand für Projektor-Installation und Inbetriebnahme. JVC hat sich diese Befürchtungen zu Herzen genommen: der DLA-HD1 ist mit vielen, nützlichen Komfortfunktionen ausgestattet, die das Setup des Projektors so einfach wie noch nie machen. Dazu ist auch noch höchste Flexibilität in der Aufstellung garantiert.

Variable Lens Shift-Funktion

Nehmen Sie beispielsweise die variable Lens Shift-Funktion. Der großzügig ausgelegte Einstellbereich von ±80% in vertikaler Richtung gewährleistet, dass Sie den Projektor wahlweise an der Decke, auf dem Tisch oder gar auf dem Fußboden betreiben können. Und damit Sie den DLA-HD1 nicht mittig vor der Leinwand platzieren müssen, bietet das intelligente Projektions-System zusätzlich in horizontaler Richtung einen Einstellbereich von ±34%. Für die Praxis bedeutet das: mit der Lens Shift-Funktion können Sie die projizierten Bilder nahezu unabhängig von der Position des Projektors optimal auf die Leinwand ausrichten.

 

Kühlsystem mit Front-Luftkanälen

Die Deckeninstallation herkömmlicher Projektoren mit Kühlöffnungen auf der Geräteoberseite kann zu Überhitzung führen. JVC hat dieses Problem mit einer cleveren Gehäusekonstruktion gelöst. Da sich die Luftkanäle des Kühlsystems auf der Frontseite befinden, können Sie den DLA-HD1 unmittelbar an der Wand oder direkt an der Zimmerdecke Ihres Heimkinos betreiben.

 

 

Einfacher Austausch der Projektionslampe

Unsere Entwickler haben sich zudem auch Gedanken über die optimale Platzierung der einzelnen Baugruppen gemacht. Beispielsweise befindet sich die
Projektionslampe leicht zugänglich
an der Seite des Projektors.

 

Sobald der Projektor einmal aufgestellt ist, begeistert der DLA-HD1 bei jedem Heimkinoauftritt aufs Neue mit außergewöhnlicher Benutzerfreundlichkeit.

Übersichtliche Fernbedienung mit Leuchtfunktion

Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und verwöhnt mit übersichtlich angeordneten Tasten, die in der Dunkelheit automatisch leuchten. Dadurch kann der Projektor jederzeit problemlos bedient werden - auch während der Filmvorstellung. Zusätzlich sind häufig benötigte Funktionen wie die Kontrastanpassung, die Helligkeitseinstellung und die Wahl des Videoeingangs über Zusatztasten direkt erreichbar, was den Bedienkomfort ebenfalls erhöht.

 

 

Komfortable Video-Einstellmenüs

Anhand der umfassenden und übersichtlichen Video-Einstellmenüs können Sie auf einfache Weise alle Bildparameter genau an das Eingangssignal anpassen und nach Ihren persönlichen Vorlieben optimieren.

ZOOM

ZOOM

 

HDMI-Anschlüsse für beste digitale Verbindungen

Die Geräterückseite des Projektors verfügt über zwei HDMI-Anschlüsse. Die zukunftsweisenden Videoschnittstellen ermöglichen die verlustfreie Übertragung hochwertiger HDTV-Bildsignale über eine digitale Kabelverbindung.

* HDMI, das HDMI-Logo und High-Definition Multimedia Interface sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der HDMI Licensing LLC.

 JVC DLA-HD1

 

Technische Daten des JVC DLA-HD1

 

Bildwandler

3-Chip D-ILA mit Full HD-Auflösung

Chipgröße (Bildformat)

3 x 1,8 cm (0,7 Zoll,16:9)

Auflösung

1.920 x 1.080 Pixel

Optik

2fach optisches Zoom-Objektiv mit manueller Zoom-/Fokuseinstellung
f = 21,3 -- 42,6 mm
F = 3,2 -- 4,3

Projektionsgröße (Bilddiagonale)

1,5 bis 5,1 Meter

Lens Shift (maximaler Einstellbereich)

+/- 80% vertikal oder ± 34% horizontal

Projektionslampe

200 Watt starke Hochdruck-Quecksilberlampe

Lichtstrom (Helligkeit)

700 lm

Kontrast

15,000:1

Videoeingänge
(Rückseite)

2 x HDMI
1 x Komponenten (YPbPr), auch als RGB-Eingang nutzbar (3 x Cinch)
1 x S-Video (Hosiden)
1 x FBAS (Cinch)

Steueranschlüsse

RS-232 (9-polig D-Sub)

Unterstützte Videoauflösungen und Standards

480i/p, 576i/p, 720p (50/60 Hz), 1080i (50/60 Hz), 1080p (50/60/24 Hz), NTSC/NTSC4.43/PAL/PAL-M/PAL-N/SECAM

Betriebsgeräusch

25 dB (im Normal-Modus)

Leistungsaufnahme

280 Watt (2,7 Watt im Standby-Modus)

Abmessungen (B x H x T)

455 x 172 x 418 mm (nur Gehäuse)

Gewicht

11,6 kg

Mitgeliefertes Zubehör

1 x Netzkabel, 1 x Fernbedienung mit Leuchtfunktion, Batterien (Typ: AAA) und Objektivdeckel

 

Gehäuseabmessungen

http://jdl.jvc-europe.com/site/de/dla-hd1/specifications.html#topJVC DLA-HD1  

Anschlussfeld (Gehäuserückseite)

In diesem Projektor befindet sich eine Hochdruck-Quecksilberlampe. Dieser Lampentyp unterliegt wie die Lichtquellen anderer Projektoren natürlichem Verschleiß. Nach der Benutzung über einen längeren Zeitraum oder durch starke mechanische Beanspruchung wie beispielsweise Stöße, kann die Lampe - unter Umständen sogar mit einem lauten Geräusch - zerbrechen. Bitte beachten Sie, dass es von mehreren Faktoren abhängt, wann Sie die Lampe austauschen müssen. So hat die Art und Weise der Verwendung des Projektors Einfluss auf die Lebensdauer. Zudem kann die Anzahl der Betriebsstunden von Lampe zu Lampe schwanken.

Vorbehaltlich Änderung von Design, Bauweise und technischen Daten ohne Vorankündigung. Irrtümer vorbehalten.

● Die Farben der auf dieser Website abgebildeten Produkte können in Abhängigkeit von den Einstellungen und Eigenschaften Ihres Computermonitors leicht von den tatsächlichen Farben abweichen.
● Die Projektionslampe muss von Zeit zu Zeit erneuert werden und fällt nicht unter die Garantieleistungen.
● Die in diesem Projektor verwendeten D-ILA-Chips sind HighTech-Produkte, die mit den neuesten und fortschrittlichsten Produktionsverfahren gefertigt werden. Aufgrund der Komplexität dieses Fertigungsprozesses ist das Auftreten einiger weniger fehlerhafter Pixel (unter 0,01% sind ständig an oder aus) normal.

Sehen Sie sich dieses Highlight im Vergleich zum Sony-VPL-VW100, VW50, Mitsubishi HC5000, Panasonic PT-AE1000 und dem Image Dreambee an.

 

Sie erhalten den JVC HD1 bei uns incl. erweiterter JVC-Deutschland-Garantie, Ersatzlampe, kalibriert mit Colorfacts und Überspannungsfilter.

 

Wir sind autorisierter JVC-HD-Premium-Händler.

 

 

 

Alle Markennamen und Produktnamen sind Warenzeichen, eingetragene Warenzeichen oder Handelsnamen der jeweiligen Inhaber. Sofern nicht ausdrücklich gestattet, bleiben die hierin eingeschlossenen Rechte vorbehalten.
Copyright © 2006, Victor Company of Japan, Limited (JVC). All Rights Reserved.

Hier der ausführliche Cine4Home-Testbericht zum JVC DLA-HD1

Test: D-ILA Projektor JVC DLA-HD1

Das LCOS-Kontrastwunder im Cine4Home Härtetest,
was kann er wirklich?


 


Nun ist es endlich soweit: Nach unseren zwei großen Preview Specials und weltersten Testergebnissen, die in vielen Ländern eine große Resonanz bewirkt haben, folgt in dieser Woche endlich unser großer ausführliche Test des ersten Seriengerätes:

In den letzten Monaten hat sich die LCOS-Technologie im High-End Bereich etabliert: Jahrelang hat sie ein "Mauerblümchendasein" geführt, doch Sony brachte mit dem Qualia004, dem VPL-VW100 und dem VPL-VW50 den Stein ins Rollen: LCOS Projektoren zeigten erstmals, zu was für einer Bildqualität sie in der Lage sein können, auch in den heimischen vier Wänden.

Konkurrenz belebt das Geschäft und so ließ sich JVC, immerhin der Erfinder der D-ILA Technologie und damit Mitbegründer der LCOS-Ära, nicht zweimal bitten, mit einem eigenen Heimkinoprojektor auf die Sony-Varianten zu antworten. Das Ergebnis ist der JVC DLA-HD1, der sich mit einem großen Paukenschlag auf dem Markt meldet. Sein Alleinstellungsmerkmal ist der sagenhaft hohe native Kontrast von 15000:1, der von keiner anderen Projektionstechnik, egal ob LCD oder DLP, erreicht wird. Dieser hohe native Kontrast soll sich direkt im Bild bezahlt machen. JVC bewirbt den HD1 als einen der plastischsten Videoprojektoren am Markt.

Bei unseren Besuchen bei JVC in Friedberg konnten wir uns im Dezember bereits von der außergewöhnlichen Qualität des Projektors überzeugen. Wir berichteten darüber in unseren zwei großen Preview Specials, die ersten Ergebnisse überzeugten bereits. Doch in diesem ausführlichen Test werden wir nun überprüfen, ob die Seriengeräte auch das halten, was die Vorserie versprach. Hat sich etwas geändert? Wie genau ist die Performance des HD1 in der Praxis zu bewerten? Wie groß sind die Werkstoleranzen? Auf all diese Fragen werden wir versuchen, in diesem Testspecial ausführliche Antworten zu geben.


Wir verweisen im Voraus auf unsere Testkriterien, die ausführlich in unserem Know How Special: "Projektoren / PlasmaTVs - Qualitätsmerkmale - Die Testkriterien von Cine4Home" beschrieben werden.

Bzgl. LCOS Technologie verweisen wir ferner auf unser Know How Special: "D-ILA Technologie - Einführung in die Funktionsweise von LCOS Projektoren".

 


1. Ausstattung und Technik (Know How Link hier)

Der HD1 ist nicht der erste Projektor aus dem Hause JVC, der für den Heimkinomarkt gedacht ist. Vor ihm gab es bereits den HX1 / 2 und den ersten FullHD Beamer auf dem deutschen Markt, den HD2K. Technisch überzeugten all diese Geräte, doch merkte man ihnen an, dass bei ihrer Konstruktion nicht wirklich auf die Bedürfnisse der Heimkinofans eingegangen wurde.

So zeigten alle Vorgänger ein sehr schlichtes Design, ähnlich dem eines herkömmlichen Präsentationsprojektors. Sie waren wenig aufstellungsflexibel und nicht zuletzt einfach zu laut für den heimischen Gebrauch. So scheiterte das Konzept "D-ILA Heimkinoprojektor" schon an den wesentlichen Grundlagen der Praxis, obwohl die Projektoren qualitativ über jeden Verdacht erhaben waren.

Offensichtlich haben die JVC Ingenieure dazugelernt, denn mit dem HD1 sollen all diese Mankos abgestellt werden. Dies zeigt sich schon bei dem äußerlichen Erscheinungsbild des Projektors: Statt im typischen "Präsentationschassis" zeigt er sich mit edlem Design und schwarzem Finish:

Das Design mag wenig ausgefallen sein, doch wirkt es schlicht elegant und sollte damit die meisten Geschmäcker treffen. Ebenfalls auf hohem Niveau liegt die Verarbeitung des DLA-HD1: Er wirkt seiner Preisklasse (UVP: € 6500.-) entsprechend hochwertig und vermittelt einen stabilen Eindruck. Das obere und seitliche Finish besteht aus einer Hochglanzlackierung, die den typischen Klavierlackeindruck erzeugt.

Die Vorderseite sowie das Bedienfeld auf der Oberseite sind silbern abgesetzt und bilden einen ansprechenden Kontrast im Gehäuse.


Silberne Front des DLA-HD1


Ein wenig gewöhnungsbedürftig sind nach unserem Geschmack die Lüftungsgitter, die eine Bienenwabenstruktur aufweisen, hier hätte es elegantere Lösungen gegeben.


So edel das schwarz / silberne Design auch wirken mag, es ist in der Praxis nicht unbedingt wohnzimmerkompatibel: Auf der einen Seite ist ein schwarzer Projektor unter einer weißen Deckel recht auffällig, auf der anderen Seite ist das schwarze Hochglanzfinish sehr staub- und kratzerempfindlich, regelmäßiges Putzen und sorgfältiger Umgang sind daher mehr als ratsam.

In unserem Previewspecial haben wir unser Leser gefragt, ob sie eine weiße Version bevorzugen würden, wie sie in Japan erhältlich ist. Diese Version wirkt ebenfalls optisch sehr elegant, passt sich aber durch das helle Äußere besser an das normale Wohnzimmer an.

Achtzig Prozent unserer Leser sprachen sich dabei für die weiße Version aus, doch leider wurde ihr Wunsch bislang nicht erhört: In Europa bleibt es bis auf weiteres bei der schwarzen Version, die weiße Variante wird hierzulande NICHT eingeführt. Wir halten diese Entscheidung für falsch, denn so mancher Heimkinofan wird, nicht selten auch der besseren Hälfte zuliebe, das schwarze Äußere als "KO-Kriterium" einstufen, und auf weiße Modelle anderer Marken ausweichen.


Alles in allem sind aber Design und Verarbeitung als ausgesprochen gelungen zu bezeichnen, der Projektor vermittelt auch äußerlich seine hohe Leistungsfähigkeit.

 


1.1 Technik (Know How Link hier)

Bei der D-ILA Projektion handelt es sich weder um eine LCD- noch DLP-Technik im herkömmlichen Sinne. Vielmehr stellt die hier verwendete LCOS-Technologie eine Mischung aus beidem dar: Wie bei der LCD-Technologie sorgen auch hier kleine Flüssigkeits-Kristalle für die Bilderzeugung, doch werden sie nicht durchleuchtet, sondern reflektieren das Licht, ähnlich wie bei der DLP Technik. Wie bei einem LCD-Projektor handelt es sich ebenfalls um eine 3-Chip Technologie, bei der für jede Grundfarbe eines der drei Panels im Einsatz ist. Diese Technologie vereint die Vorteile beider Konkurrenztechniken: Durch die reflektive Bauweise befinden sich keine Leiterbahnen im Lichtweg, wodurch eine sagenhaft hohe Füllrate ohne erkennbare Pixelstruktur möglich ist. Die Füllrate ist auch gegenüber DLP deutlich höher, da hier keine mechanischen Bewegungen stattfinden. Zudem erfolgt die D-ILA Ansteuerung analog, wodurch DLP-typische Artefakte, wie Rauschen oder False Contour, vermieden werden. So wirkt die D-ILA Projektion von allen Technologien am natürlichsten und ähnlich analog, wie das Filmoriginal.

Wer sich genauer in die Funktionsweise der D-ILA Technologie einarbeiten möchte, kann als Ausgangsbasis unser HD1-Preview-Special nutzen, dort haben wir den technischen Aufbau sowie die Neuerungen des HD1 ausführlich vorgestellt.



Wie immer haben wir einen Blick in das Innere des Projektors gewagt, die Tatsache, dass es sich zum Zeitpunkt des Tests um das einzige Gerät in Deutschland handelte, hat uns dabei wenig beeindruckt ;-)

Der Deckel des DLA-HD1 lässt sich nach Lösen einiger Schrauben einfach entfernen, zum Vorschein kommt der innere technische Aufbau:

Im Bild oben ist die Projektionsoptik bereits von uns entfernt worden. Die dahinter liegende Kammer gibt einen Ausblick auf den optischen Block mit den umliegenden D-ILA Panels (erkennbar an dem Kühlkörper)


Rückseite des D-ILA Panels


Durch Abschirmungsbleche geschützt befindet sich auf der linken Seite des Projektors die Signalelektronik, die diesmal wesentlich kompakter als bei anderen D-ILA Modellen ausfällt.


Verkapselte Elektronik des HD1

Auch an diese Stelle haben wir einen Blick ins Innere riskiert, endlose Flachbandkabel später hielten wir das "Gehirn" des Projektors in den Händen.


Ober- und Unterseite der
HD1-Steuerelektronik


Herz der Elektronik ist der Gennum VXP Prozessor, der dem Beamer besonders gute Skalierungs- und De-Interlacingeigenschaften verleihen soll. Er ist auffällig und werbewirksam mitten auf der Platine positioniert.

Wie gut der VXP-Chip seine Arbeit im DLA-HD1 verrichtet, werden wir im Laufe des Bildtests untersuchen, doch sein Ruf ist vorab schon mehr als gut.


Neben neuem optischen Aufbau und neuer Signalelektronik soll der HD1 auch durch eine besonders leise Belüftung glänzen. Interessant ist dabei die technische Realisierung: Wie ein Hufeisen zieht sich der Lüftungskanal als Kreislauf durch den Projektor.


Der Lüftungskreislauf des HD1


Die Kühlluft wird rechts von der Optik angesaugt (1), die schrägen Lamellen sorgen hier für einen Sichtschutz. Die frische Luft kühlt zunächst die Signalelektronik (2) sowie das Netzteil, das sich darunter befindet. An der Rückseite wird die Luft U-förmig weiter auf die Lampe gelenkt, die hinten links positioniert ist (3), bevor die erhitzte Luft den Projektor wieder verlässt (4). Zur weiteren Veranschaulichung haben wir den schwarzen Lüftungskanal geöffnet:

Sichtbar wird ein Lüfter, der durch seine großzügige Abmessung (dank des großen Gehäuses des HD1) mit moderater Umlaufzahl viel Luft bewegen kann. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich Lampenschacht und erste Integratorlinse des Lichtweges.


Bildmitte: Lampenschacht mit Integratorlinse
Rechts / unten: Lüfter

Unterhalb der Lampe (hier ausgebaut) befindet sich ein Temperaturfühler, der die Lampe vor Überhitzung schützt (Pfeil). Direkt nach Passieren der Lampe wird die erwärmte Luft wieder aus dem Projektor geblasen.


Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass dieser Lüftungskreislauf nicht den optischen Block des Projektors kühlt. In Anbetracht der großen Staubgefahr wäre eine kombinierte Belüftung auch sehr riskant. Auch hier hat man dazu gelernt: Die für die "Optical Engine" benötigte Kühlluft wird durch einen eigenen Lüfter von der Projektorenunterseite her angesaugt. Der Lüfter ist dabei senkrecht neben der Optik platziert:


Lüfter für den optischen Block

Wirft man einen Blick auf die Projektorenunterseite, entdeckt man den passenden Ansaugstutzen. Er ist durch einen feinen Filter vor störendem Staub geschützt.


Belüftungsschlitze mit dazugehörigem Filter


Luftfilter auf der Unterseite machen oft eine aufwändige Demontage von der Deckenhalterung notwendig, nicht aber beim HD1. Auch hier haben die Ingenieure zu Ende gedacht, denn der Filter lässt sich einfach seitlich aus dem Projektor ziehen, ohne dass dieser bewegt werden muss. Einer regelmäßigen Reinigung des Filters steht also nichts im Wege.


Bei der Lichtquelle handelt es sich um eine 200W-Variante aus japanischen Landen, für sie hat JVC einen neuen Kooperationspartner gefunden, da bisherige Hersteller die Qualitätsanforderungen nicht konsequent genug erfüllten.

Das Lampenmodul ist ungemein kompakt und für einen Heimkinobeamer geradezu typisch. Erfreulich ist die Tatsache, dass auch sie bei Bedarf bequem gewechselt werden kann, ohne den Projektor aus seiner Montage zu lösen. Der Schacht befindet sich auf der Seite und kann nach Lösen einer Schraube geöffnet werden.

Einfacher Lampenwechsel beim HD1


Wie oft muss man mit einem solchen Lampenwechsel rechnen? Laut Hersteller verfügt die im HD1 eingesetzte Variante über eine Lebensdauer von rund 2000 Stunden. Nach dieser Zeit liefert sie noch ca. 50% ihrer ursprünglichen Leuchtkraft, ist also nicht direkt defekt. Diese Lebensdauer ist derzeitiger Durchschnitt bei Heimkinobeamern, kann aber nicht durch den Lampensparmodus verlängert werden. Wir haben mit den Ingenieuren darüber gesprochen: Lampenhersteller garantieren keinesfalls eine längere Lebenszeit, wenn die Lampe "unter Soll" betrieben wird. Daher entschied man sich, auch bei der Lampenlebensdauer ehrliche Werte anzugeben. Wir halten diese ehrliche Vorgehensweise für vorbildlich, nicht selten werden in Prospekten exorbitant lange Lebenszeiten zwar versprochen, garantiert werden aber nur ein paar hundert Stunden.


Und wie laut oder leise arbeitet obiges Belüftungssystem, JVC war bislang nicht für leise Projektoren bekannt? Wir können Entwarnung geben, im Normal Modus ist die Lüftung zwar hörbar, aber im Filmbetrieb nicht störend, selbst wenn man nahe am Gerät sitzt. Der HD1 gehört zweifelsohne zu den leiseren seiner Gattung. Lauter wird es allerdings im "High-Modus", hier ist der Projektor deutlich hörbar und für manche Ohren auch störend. Allerdings werden die zusätzlichen Lichtreserven nur für große Leinwandbreiten über 2,8m gebraucht.


Insgesamt ist der technische Aufbau des JVC-HD1 genauso hochwertig, wie sein äußeres Erscheinungsbild. Die Verarbeitung ist auch im Inneren vorbildlich, alles wirkt stabil, ist sauber angeordnet und gewissenhaft abgeschirmt. Das Belüftungssystem ist durchdacht und ermöglicht auch Positionierungen nahe an Rückwänden, da sich auf der Rückseite keine Belüftungsschlitze befinden. Sehr lobenswert ist das duale Belüftungssystem, das die Light-Engine mit eigener, staubgeschützter Kühlluft versorgt. Zusammen mit der absolut hochwertigen Verkapselung des optischen Blocks sind hier keine Staubprobleme zu erwarten. Die praktische Erreichbarkeit des Lampenschachts und des Luftfilters runden den guten Eindruck ab, nur die erhöhte Lautstärke im hohen Lampenmodus bewerten wir negativ.

 


1.2 Anschlüsse / Bildsignale (Know How Link hier)

Bei den Eingängen hat man sich vornehmlich auf die digitale Signalübermittlung konzentriert. Der Projektor bietet gleich zwei HDMI (1.2) Eingänge, so dass auch mehrere Geräte zeitgleich digital angeschlossen werden können.

Neben den Digitaleingängen sind die üblichen Analogvarianten, Komponente (YUV), S-Video und Composite vorhanden. Zu bemängeln ist an dieser Stelle, dass jeder Eingang nur einmal vorhanden ist. Auch verfügt der Projektor über keinen separaten VGA (RGB)- Eingang, so dass zum Anschluss eines PCs auf den digitalen Eingang zurückgegriffen werden muss. Hier hätte der Hersteller ein wenig "großzügiger" sein können, denn auch heute hat noch nicht jeder PC oder gar Laptop einen digitalen Bildausgang. Zudem unterstützt der Projektor keinerlei PC-Auflösungen, weder XGA, noch SXGA, noch SVGA. Man muss also seinen PC auf Videoauflösungen (1280x720 oder 1920x1080) trimmen, um mit dem HD1 einen Desktop projizieren zu können.

Erfreulich ist die flexible Video-Signalunterstützung: 480i/p, 576i/p, 720p60/50, 1080i60/50, 1080p60/50/24 kann der Projektor verarbeiten. Gerade über die 1080p/24 Verarbeitung (über HDMI) werden sich "Pulldown-Hasser" zu Zeiten der HD-DVD und Blu-ray mehr als freuen.


Bei unserer Demontage haben wir auch das Eingangsboard genauer untersucht. Dabei fiel uns ein getarnter Service-Port auf, der von vielen DIP-Switches begleitet wird.


Das Eingangsboard mit geheimnisvollem Service Port

 

Technik-Freaks sollten sich aber keine falschen Hoffnungen machen: Nach Rücksprache mit JVC erfuhren wir, dass keine Consumer-Software für diesen Port geplant ist, da hier zu sehr auf das Innere des Gerätes zurückgegriffen wird. Stattdessen überlegt man eine Software, mit der man über den RS-232 Port weitere Bildparameter justieren kann.

 


1.3 Aufstellung (Know How Link hier)

Ein moderner Projektor muss flexibel sein, da die unterschiedlichen Raumintegrationen oft spezielle Aufstellungsorte notwendig machen. Mancher Raum erfordert einen kurzen Abstand, andere einen großen, wiederum andere eine Aufstellung am Rand, weg von der optischen Achse. Hier waren wir von den neuen Eigenschaften des HD1 mehr als positiv überrascht. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern bietet der HD1 einen ungemein großen Zoombereich, ja sogar einen so großen, dass vor allem die DLP-Konkurrenz hier nicht mehr mitkommt:

Abstandstabelle JVC DLA-HD1

Wie man der obigen Abstandstabelle entnehmen kann, bietet der Projektor einen sagenhaft großen Zoombereich. So kann die im Heimkino übliche Bildbreite von z.B. 2,7m schon aus einem Abstand von 3,6m(!!) realisiert werden. In größeren Räumen sind aber auch 7,3m Abstand bei gleicher Bildgröße möglich. Flexibler muss der Zoombereich eines Projektors nicht sein.


Die Optik des DLA-HD1,
sie ermöglicht den großen Zoombereich


 

Und auch an einen Lens-Shift hat man diesmal gedacht. Dieser fällt ebenfalls sagenhaft groß aus und schlägt den Konkurrenten VPL-VW50 deutlich.

Bis zu 80% in der Höhe und 34% in der Breite kann der Projektor von der Achse verschoben werden. Gerade der horizontale Shiftbereich ist bei keinem anderen FullHD Projektor so groß vorzufinden. Kombiniert mit dem großen Zoombereich setzt JVC hier ganz deutlich neue Maßstäbe. Der DLA-HD1 ist in nahezu jedem Raum problemlos einsetzbar!


Es gibt allerdings Wehrmutstropfen: Zoom, Fokus und Lensshift sind nur manuell zu bedienen, Luxus wie bei dem Sony VPL-VW50 oder Mitsubishi HC5000 sucht man vergeblich. Zudem ist die Lens-Shift Mechanik des HD1 nur befriedigend gelöst worden. Sie ist wenig präzise und "springt" beim Drehen der Räder teilweise, anstatt feinfühlig zu agieren. Zudem haben de Räder sehr viel Spiel.


Lens-Shift Mechanik des HD1

Ein Blick auf die Mechanik verdeutlicht diese Schwächen: Die Getriebe aus zahlreichen Plastikrädern machen keinen besonders hochwertigen Eindruck, eine Arretierung fehlt. Daher muss man schon ein wenig Geduld mitbringen, um den HD1 auf die Leinwand auszurichten. Einmal justiert verstellt sich die Optik aber nicht.

 


In unserem ersten Testkapitel überzeugt der HD1 auf fast ganzer Linie: Ansprechendes und hochwertig wirkendes Äußeres, hervorragend konstruierter innerer Aufbau und eine beeindrucke Aufstellungsflexibilität entsprechen dem derzeitigen Anspruch, den man an einen High-End Beamer dieser Preisklasse stellen kann. Lediglich die manuellen Optikeinstellungen, das Fehlen von PC-Eingängen und Auflösungen sowie die Lautstärke im hohen Lampenmodus trüben den ansonsten hervorragenden Eindruck.

 



2. Bedienung (Know How Link hier)

Die Bedienung ist ein wesentlicher Qualitäts-Faktor eines jeden Projektors, hier muss stets die optimale Kombination aus Einstellvielfalt und Übersichtlichkeit geboten werden. Nichts ist frustrierender, als wenn man bestimmte Aspekte des Bildes nicht beeinflussen kann oder die Bedienung unnötig kompliziert ausfällt.

 

2.1 Fernbedienung

Bisherige von uns getestete D-ILA Projektoren glänzten nicht gerade mit ihren Fernbedienungen. Sie passten eher zu Projektoren der Einstiegsklasse denn zu High-End Geräten. Dies hat man bei JVC offensichtlich eingesehen, hat man dem HD-1 nun einen besonders schönen Infrarotgeber spendiert.

Die Fernbedienung ist übersichtlich strukturiert und bietet sinnvolle Tastenbelegungen. So sind verschiedene Presets sowie alle Eingänge direkt per Tastendruck abrufbar. Gleichzeitig ist das Steuerkreuz großzügig gestaltet. Bei Bedarf können alle Tasten elektrisch beleuchtet werden, so dass die Ablesbarkeit auch in dunklen Räumen gewährleistet ist. Die Reichweite des Infrarotgebers ist absolut vorbildlich und erlaubt eine zuverlässige Bedienung auch in großen Räumen bei Sitzpositionen vor oder hinter dem Projektor.


Alle wesentlichen Bedientasten sind auch elegant direkt auf der Geräteoberseite untergebracht. So kann der Projektor auch bei leeren Batterien der Fernbedienung benutzt werden. Doch Vorsicht: Auf der schwarzen Oberfläche sieht man jeden Fingerabdruck!


Bedienfeld auf der Oberseite des HD1

 


2.2 Menüs

Die Menüstruktur des DLA-HD1 ist übersichtlich in sechs Hauptkategorien, "Image", "Setup", "Video", "Install", "Func." und "Info" unterteilt. Dies erleichtert die Navigation ungemein. Hier die Rubriken im Detail:

 

2.2.1 "Image"-Rubrik

Wie der Name schon sagt beinhaltet diese Rubrik wesentliche Bildparameter. Übersichtlich übereinander gegliedert finden sich typische Einstellparameter, die dem Fachmann geläufig sein dürften:


Das "Image"-Menü des HD1


In der Unterrubrik "Image Adjust" sind alle grundlegenden Parameter wie Kontrast, Helligkeit, Farbe etc. zu finden. Hiermit ist ein schneller Abgleich auf die Signalquelle möglich. Besonders erwähnenswert sind die Funktionen "Sharpness" und "DNR", mit denen die vorzüglichen Rauschkorrekturen der verwendeten Gennum-Signalverarbeitung konfiguriert werden können.

Weiter geht es mit "Color Temp": Hier wird eine gesunde Mischung aus Werkspresets und eigenen Einstellmöglichkeiten geboten. Drei Farbtemperaturen stehen zur Auswahl, "Low", "Middle" und "High", wobei die Middle-Einstellung einer D65-Kalibrierung entsprechen soll, mehr dazu im Bildtest. Wer selbst Hand anlegen möchte, der kann mittels RGB-Regler die Farbtemperatur selbst beeinflussen. Als Ausgangspunkt für eigene Farbkalibrierungen ist aber stets "High", sprich alle Grundfarben maximiert (knapp unter der Clipping Grenze), weshalb sich die RGB-Regler auch nur ins Negative stellen lassen. Eine Nachjustage des "Middle" Modus ist somit nicht möglich, was unter Umständen für Laien ohne Messinstrumente wesentlich einfacher gewesen wäre. Auffällig ist auch, dass der Projektor keine separaten Gain- (für helle Bereiche) und Bias- (für dunkle Bereiche) Regler aufweist. Stattdessen beeinflussen die Regler alle Helligkeiten. Gleiches gilt für die "RGB-Offset" Regler, auch hier beeinflusst man alle Helligkeitsstufen, allerdings in gröberen Schritten.


Inwieweit diese Einstellmöglichkeiten für eine genaue Justage der Farbtemperatur ausreichen, hängt von der Linearität der Werkseinstellung ab. Dies werden wir im Bildteil noch ausführlich untersuchen.

Im "Gamma"-Menü stehen ebenfalls verschiedene Presets zur Verfügung, die wir ebenfalls im Bildteil messtechnisch erfassen werden. Voreingestellt ist "Normal", was der Videonorm entsprechen sollte. Eigene Gammaeinstellungen sind in diesem Menü nicht möglich.

Unter Heimkinofans gab es in den letzten Wochen viel Diskussionen, ob eventuell eine separate Gamma--Software von JVC angeboten werden wird, mit der man mit Hilfe eines PCs die Gammaverteilung selbst programmieren kann. Für die Brüder HD2K und HD10K gibt es solch eine Software. Wir haben diesbezüglich mit den Ingenieuren Rücksprache gehalten: Wie bereits unter Technik erläutert, wird keine Consumer-Software den speziellen Service-Port, über den auch die "Look Up Tables" programmiert werden, veröffentlicht. Derzeit untersuchen die Entwickler, ob sie über den RS232 Port eine Gammaprogrammierung ermöglichen können. Die Chancen hierfür stehen gut, aber eine definitive Aussage oder gar eine Ankündigung kann hierzu nicht gemacht werden.


Mehr als positiv überrascht hat uns die letzte Kategorie, "Pixel Adjust". Gerade zu Zeiten der Full-HD Auflösung gerät das Thema Konvergenz nicht selten in den Hauptfokus vieler Heimkinofans. Tatsächlich ist eine perfekte Konvergenz über das gesamte Bild bei einem 3-Chip Projektor dieser Auflösung eine gewisse Utopie. Die Konvergenz sollte aber gut genug sein, um nicht im laufenden Filmbild störende Farbsäume zu provozieren. JVC bietet ab Werk eine sehr geringe Toleranz, wie man uns erläuterte. Zusätzlich wird aber dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, selbst die Konvergenz zu beeinflussen:


Das Konvergenzmenü des DLA-HD1

Alle drei(!) Grundfarben können sowohl horizontal als auch vertikal verschoben werden, und das gleich um mehrere Pixel. Allerdings ist die mögliche Verschiebung immer für das gesamte Bild gleichermaßen. Ist die Konvergenz auf der linken Seite anders, als z.B. auf der rechten, wird man keine perfekte Konvergenz über das gesamte Bild erreichen können. Mit Hilfe dieses Menüs ist es aber immerhin möglich, im besonders wichtigen Teil des Bildes, der Bildmitte, eine Konvergenzverschiebung von nicht mehr als einem halben Pixel zu realisieren. Viele Heimkinofans werden sich über die Option besonders freuen, ließ sie doch ein Sony Ruby oder Pearl so schmerzlich vermissen.

 

2.2.2 "Setup"-Rubrik

Die zweite Hauptrubrik bietet diverse Möglichkeiten, die gewünschten Bildkonfigurationen in eigenen Profilen abzuspeichern. Zusätzlich stehen drei Werkspresets zur Verfügung, die selbsterklärend für verschiedene Einsatzzwecke vorkonfiguriert sind.


Mit "HDMI-Input Level" kann ferner der HDMI Pegel zwischen PC und Video gewählt werden. Auch diese Funktion erleichtert die Anpassung an die Signalquelle ungemein.

Es verbleibt die Funktion "Mask": Grundsätzlich arbeitet der DLA-HD1 bei HDTV-Signalen komplett ohne Overscan, zeigt also pixelperfekt den gesamten Bildinhalt an. Sollen aber störende Artefakte am Bildrand ausgeblendet werden, so können sie mit dieser Funktion maskiert werden. Dies gilt aber nur für HD-Signale, bei herkömmlichen SD-Signalen (z.B. PAL) hat man keinerlei Einfluss auf Overscan oder Blanking. Dies ist ein Manko, dass bei einem High-End Beamer nicht sein sollte, mehr dazu im Bildtest.

 

2.2.3 "Video"-Rubrik

Die dritte Rubrik "Video" bietet verschiedene Aspekte der Signalanpassung. Selten aber nicht unpraktisch ist die Möglichkeit, das eingehende digitale Bildsignal festzulegen. Wie man im folgenden Screenshot sieht, unterstützt der Projektor sowohl RGB- als auch YUV 4:2:2 und 4:4:4 Kodierung.


Mit der "Comp"-Funktion kann der Anwender festlegen, ob an dem analogen YUV-Eingang wirklich auch ein YUV-Signal anliegt, oder ein RGB Signal. Somit ist es möglich auch RGB-Scart (z.B. von einem Satellitenreceiver) in den Projektor zu speisen. "Film Mode" bietet die Wahl zwischen Auto und Off (bei anliegenden Halbbildsignalen). In der Regel belässt man diese Funktion auf Auto, mit Off kann der De-Interlacer aber bei Bedarf in den Videomodus gezwungen werden.
"Color System" ist ausschließlich für (S-)Video-Signale gedacht, hier kann bei Bedarf manuell zwischen NTSC, PAL und Secam umgeschaltet werden. Gleiches gilt für "Black Level", mit dem der analoge Schwarzpegel zwischen 0 und 7,5% beeinflusst werden kann.

 

2.2.4 "Install"-Rubrik

Das Install Menü bietet selbsterklärend alle relevanten Optionen zur Aufstellung des Projektors.

Neben Front- & Rückprojektion können hier die OSD-Menüs auf den eigenen Geschmack getrimmt werden.

 

2.2.5 "Func."-Rubrik

In der fünften Kategorie "Function" finden sich alle Optionen wieder, die thematisch nicht in die anderen Rubriken gepasst haben.

Besonders erwähnenswert sind hier drei Funktionen: Mit "Sleep-Timer" können Anwender den Projektor davor schützen, dass er im Falle eines plötzlichen Schlafanfalls stundenlang weiterläuft und so wertvolle Lampenzeit verschwendet (siehe oben). Wir halten diese Funktion für ausgesprochen praktisch und hoffen, dass sie in anderen Modellen auch in Zukunft öfter zu finden sein wird. Mit "Lamp-Power" kann die Lampenhelligkeit zwischen "Normal" und "High" umgeschaltet werden, mehr dazu im Bildtest. Die dritte praktische Funktion ist "Testpattern", mit der zahlreiche Testbilder, von Farben bis Bildschärfe abgerufen werden können. Ein interner Testbildgenerator zeigt die professionellen Ursprünge dieses D-ILA Projektors.

 

2.2.6 "Info"-Rubrik

Die sechste Rubrik bietet keine Einstellparameter, informiert den Nutzer aber über angelegtes Signal und verbrauchte Lampenzeit.



Insgesamt bietet die Bedienoberfläche des DLA-HD1 auf eine übersichtliche und intuitive bedienbare Weise zahlreiche Funktionen, die zu einer weiteren Bildoptimierung notwendig sind. Die Mischung aus gebotenen Presets und eigenen Einstelloptionen ist dabei gelungen und ausgewogen. Allerdings werden erfahrene Heimkinofans die limitierten Optionen zur Bildanpassung kritisch bewerten. Im Vergleich zu vielen anderen Projektoren sind die Parameter des HD1 auf das notwendige Mindestmaß reduziert. Es hängt also stark von der Ausgangsbasis, sprich der Werkseinstellung des Projektors, ab, was für eine Bildgenauigkeit sich mit dem DLA-HD1 realisieren lässt.

 


3. Bildtest

Nun kommen wir -endlich- zum Bildteil dieses Tests. In unseren Preview Specials haben wir bereits viele Ergebnisse zum Vorserienmodell veröffentlicht, es verbleibt die Frage, wie gut sich die "fertigen" Seriengeräte, sprich die Modelle, die man im Geschäft kaufen kann, im Vergleich schlagen. Mittlerweile hatten wir die Möglichkeit, drei "echte" Seriengeräte zu überprüfen, wodurch unsere Ergebnisse als adäquat und final anzusehen sind.

 

3.1 Screendoor / Raster (Know How Link hier)

Einer der größten Vorteile der LCOS bzw. D-ILA Technologie ist die reflektierende Arbeitsweise der Panels ohne störende Leiterbahnen im Lichtweg. Dadurch rücken die Pixel ungemein nahe zusammen, so dass kaum noch Abstände wahrgenommen werden können.


Pixelraster des HD1 aus wenigen Zentimetern
Abstand fotografiert

Hinzu kommt bei einem FullHD Projektor wie dem JVC die hohe native Auflösung von über zwei Millionen Bildpunkte. Die Kombination aus winzigen Pixeln und hoher Füllrate (über 90%) macht den HD1 zu einem fast pixelfreien Projektor. Selbst aus kurzen Betrachtungsabständen ist das Fliegengitter nicht zu erkennen.

 


3.2 Farbumfang (Know How Link hier)

In Sachen Farbumfang hat sich gegenüber unserem Previewtest nicht viel getan: Als Messlatte für den Farbumfang galt in den vergangenen zwölf Monaten klar der Sony VPL-VW100. Zwar setzte sich der Projektor mit seiner Xenon-Lampe und ihrem sonnenähnlichem Spektrum in seinem Farbumfang über die Videostandards hinweg, doch gerade dies machte für viele einen großen Teil der Faszination in der Farbdarstellung aus.

Im DLA-HD1 findet keine Xenon-Lampe Verwendung, was der Geldbeutel durch deutlich geringere laufende Kosten dankt. Stattdessen wurde eine 200W UHP-Lampe verbaut, wie sie für Heimkinoprojektoren üblich ist. Diese Lampe bietet aber kein so ausgewogenes Spektrum, wie die teure und aufwändige Xenon-Variante. Um aber keine Defizite in den Farben einzugehen, wählte JVC einen außergewöhnlichen Ansatz:

Im Inneren des Projektors befinden sich spezielle Filter, die ungewünschte Spektralanteile des UHP-Lichtes herausfiltern und nur ausgewählte Spektralanteile passieren lassen. Besonders störende Gelbanteile aus Grün werden so eliminiert, was der Farbdarstellung zu Gute kommt. Auf diese Weise verliert der Projektor zwar Licht (ohne Farbanpassung wäre der HD1 zu weit über 1000Lumen in der Lage), doch soll so ein ähnlicher Farbumfang wie bei Xenon realisiert werden. Und die ausgeklügelte Methode bestätigte sich auch in unseren Messungen: Tatsächlich verfügt der Projektor über einen ungemein großen Farbraum, der es sogar mit dem Sony Ruby aufnehmen kann.


Links: Farbumfang DLA-HD1, rechts: Sony VPL-VW100 (Ruby)
Die Sekundärfarben sind in der Serie sehr gut abgestimmt

Im Vergleich oben ist zu erkennen, dass der Farbumfang ähnlich groß ausfällt, nur im Rot bietet die Xenon-Lampe noch mehr Spielraum für kräftige Farben. Dieses Ergebnis ist beeindruckend, sind doch zwei komplett unterschiedliche Lampentechniken im Einsatz. In der Spektralanalyse zeigen sich dann aber doch Unterschiede: Wie bereits erläutert müssen bei der UHP Lampe störende Spektralanteile gefiltert werden, während bei Xenon das Spektrum nahezu ungefiltert auf die Leinwand projiziert werden kann.


Links: Spektralanalyse DLA-HD1, rechts: Sony VPL-VW100 (Ruby)

Wie man sieht, bleibt die Xenonlampe in ihrem Spektrum mit den großen Glockenkurven ungeschlagen. Inwieweit sich dies positiv auf das Auge auswirkt, kann mit Messinstrumenten nicht belegt werden. Nicht wenige Videopuristen behaupten, einen sichtbaren Unterschied bei der Xenon-Lampe im laufenden Filmbild auszumachen. Andere behaupten wiederum, dass ein Unterschied nicht sichtbar sein kann, da die "Peaks" der Grundfarben entscheiden, auf die unser Auge besonders empfindlich reagiert.

Wir für unseren Teil sind ebenfalls der Meinung, dass sich die Xenon-Lampe nach wie vor bezahlt macht. Der JVC HD1 bietet eine absolut hervorragende Bilddarstellung, die das große Kino-Farbspektrum angemessen simuliert. Über die Limitationen des Videostandards mit seinen geradezu "blassen" Grundfarben hat man sich bewusst hinweggesetzt. Dennoch wirkt die eine oder andere Szene im Vergleich ein wenig zu bunt, einem Xenon-Projektor wie der VPL-100 gelingt der Mix aus natürlichen Naturfarben und kräftigen, "poppigen" Farben, wo gewünscht, besser, als dem HD1.

Beim Thema Farbraum scheiden sich zunehmend die Geister: Videopuristen werden bemängeln, dass der gebotene Farbraum mehr bietet, als die Videonorm vorsieht und so eventuell Farben übersättigt wirken können. Filmfans hingegen sehen gerade im eingeschränkten Farbraum einen störenden Kompromiss zum Kinooriginal, das ebenfalls einen wesentlich größeren Farbraum aufweist. Auf jeden Fall bemängeln kann man die Tatsache, dass der HD1 keine wirkliche Farbraumanpassung bietet, sprich kein Color-Management wie viele andere Projektoren dieser Preisklasse. So ist man auf den großen Farbraum festgelegt und kann ihn nur mit Hilfe des allgemeinen Sättigungsreglers beeinflussen. Wünschenswert wäre minimal eine Auswahl verschiedener Farbräume gewesen, wie sie immer mehr Projektoren am Markt bieten. Zum Filmeschauen ist die Werksauswahl des HD1 aber mehr als empfehlenswert und trifft den Geschmack der meisten Heimkinofans, die wirklich das Erlebnis Kino, mit all seiner Farbenpracht, nach Hause bringen wollen.

 



3.3 Farbtemperatur (Know How Link hier)

Eines unserer Lieblingsthemen ist die Farbtemperatur eines Projektors. Von ihr hängt die Natürlichkeit des Bildes im Wesentlichen ab, doch viel zu oft wird ihre Genauigkeit bei der Werkseinstellung sträflich vernachlässigt. Mit gutem Beispiel voran ging hier stets JVC, jeder von uns getestete D-ILA Projektor war nahezu perfekt auf die D65 (6500K) Videonorm abgestimmt.

Um wirklich repräsentative Ergebnisse zu erhalten, haben wir diesmal gleich drei Seriengeräte durchgemessen, um auch eventuelle Werksstreuungen erkennen zu können. Das "Middle"-Preset entspricht laut Hersteller der D65-Videonorm, wir beginnen mit dem ersten Testgerät:


"Middle"-Werkseinstellungen des ersten Seriengerätes

Unser erster Serienkandidat zeigt eine mehr als beeindruckende Werksabstimmung: Die Farbtemperatur ist nicht nur ungemein nahe bei ihrem Sollwert, sondern auch über nahezu alle Helligkeiten hinweg absolut gleichmäßig. Dies bewirkt eine akkurate und zugleich homogene Farbdarstellung, besser geht es ab Werk kaum. Oder doch? - das zweite Seriengerät hat uns wirklich überrascht:


Werkseinstellung des zweiten Seriengerätes

Bei dem zweiten Seriengerät haben die "Fernkalibrierer" aus Japan ganze Arbeit geleistet: Der Projektor ist auf den Punkt, genauer kann eine Kalibrierung kaum ausfallen. Lediglich in dunklen Breichen zeigt sich ein minimaler Magentaüberschuss. Dennoch: Derart gute Ergebnisse bot bisher kaum ein anderer Projektor jemals ab Werk.


Werkseinstellung des dritten Seriengerätes

Bei unserem dritten Testexemplar fiel die Farbtemperatur zwar immer noch gut, aber nicht mehr so perfekt wie bei den anderen zwei aus. Hier macht sich ein kleiner Blauüberschuss bemerkbar, zumindest für videophile Extremisten.


Soweit die Werkseinstellungen, mit denen sich der HD1 in dieser Kategorie Bestnoten ergattert. Doch wie gut kann man bei Bedarf die Farbtemperatur selbst justieren? In den letzten Wochen waren die begrenzten RGB-Möglichkeiten für viele ein großes Diskussionsthema. Wir können Entwarnung geben: Im Gegenteil, noch nie war es so einfach, die Farbtemperatur eines Projektors so schnell auf den gewünschten Punkt zu bringen, wie beim HD1. Es reichte, die Farbtemperatur einer mittleren Helligkeitsstufe (50%) abzustimmen und alle anderen Helligkeitsstufen verhielten sich identisch.


Nachgebesserte Farbtemperatur mit Hilfe der RGB-Regler

Schade ist dabei nur, dass das hervorragende "Middle"-Preset nicht nachkorrigiert werden kann, sondern die "User1/2" Modi als Ausgangsbasis stets das viel zu kühle "High"-Preset zugrunde legen. Auch werden die RGB-Werte des Middle-Presets im normalen Menü nicht angezeigt, so dass man sie auch nicht umkopieren kann. Dennoch: Die Sorgen um die Farbtemperatur-Einstellmöglichkeiten des HD1 waren unbegründet.


Im Ergebnis zeigt der Projektor eine natürliche Farbdarstellung, die dem Kino-Original sehr nahe kommt. Die Ausgewogenheit der Grundfarben ist dabei hervorragend gelungen, Farbverschiebungen ins Grüne oder Blaue tauchen nicht auf, auch nicht bei den Sekundärfarben. Hier und da wirkt der HD1 aber ein wenig zu bunt, was auf den großen Farbraum zurückgeführt werden muss. Der Kompromiss ist unserer Meinung nach aber zu Gunsten der viel schöneren "Kinofarben" mehr als akzeptabel. Wer es noch besser will, der muss auf Xenon ausweichen.

 



3.4 Schwarzwert, Kontrast, Helligkeit (Know How Link hier)

Nun kommen wir zu dem Alleinstellungsmerkmal des DLA-HD1: Sage und schreibe 15000:1 nativen Kontrast soll der Beamer auf die Leinwand bannen, das ist rund eine Verdreifachung des bisher Möglichen, egal welche Projektionstechnik.

Ein Wert, der zu schön klingt, um wahr zu sein. Aus diesem Grund haben wir besonders genau gemessen und uns wiederum alle drei Seriengeräte vorgeknöpft. Die Ergebnisse dabei waren überzeugend: Tatsächlich erreicht der HD1 diese Werksangabe, und das sogar bei Einhaltung der D65-Videonorm, sprich bei korrekten Farben. Es gibt aber ein paar Details zu beachten: So hat der Zoom einen direkten Einfluss auf Kontrast und Helligkeit. Je näher man den Projektor an die Leinwand stellt (je größer der Zoom), desto mehr Licht hat man auf der Leinwand, desto geringer ist aber der Kontrast. Stellt man den Projektor bei gleicher Bildgröße weiter weg (kleiner Zoom), desto besser wird Schwarzwert und Kontrast, aber man hat auch weniger Maximalhelligkeit auf der Leinwand.


Kontrast / Helligkeit - Messtabelle
JVC DLA-HD1

Zoom

Farbmodus

Lampenmodus

Licht / Lumen

Kontrast

 

 

 

 

 

Max

Mittel (D65)

High

720

12000:1

Max

High

High

808

14000:1

Max

Mittel (D65)

Normal

600

12000:1

Max

High

Normal

670

14000:1

 

 

 

 

 

Mid

Mittel (D65)

High

615

13500:1

Mid

High

High

695

15900:1

Mid

Mittel (D65)

Normal

520

13500:1

Mid

High

Normal

590

15900:1

 

 

 

 

 

Min

Mittel (D65)

High

500

15700:1

Min

High

High

541

19300:1

Min

Mittel (D65)

Normal

408

15700:1

Min

High

Normal

465

19300:1


Wie man der Tabelle entnehmen kann, bietet der maximale Zoom rund 25% mehr Helligkeit, als der minimale Zoom. Gleichzeitig ist aber beim minimalen Zoom der Kontrast um ebenfalls rund 25% besser. Hier kann der Anwender, wenn es der Raum zulässt, selbst bestimmen, welche Gewichtung er haben will. Ein guter Kompromiss ist stets eine Aufstellung im mittleren Zoombereich.

Wir haben uns mit JVC über dieses Phänomen unterhalten. Grund für diese großen Unterschiede ist eine Kombination aus extrem großem Zoombereich der Optik und der festen Iris im Brennpunkt. Es stimmt nämlich keinesfalls, dass der HD1 über keinerlei Blende im Lichtweg verfügt, wie in manchen Tests fälschlich behauptet. Im Brennpunkt der Optik, befindet sich eine feste Streulichtblende, die den In-Bild-Kontrast deutlich erhöht.


Streulichtblende in der Optik


In den großen "Profi-Brüdern" des HD1 passt sich die Blende mechanisch dem eingestellten Zoom an und erlaubt so stets gleichen Kontrast und Helligkeit. Im HD1 wurde aber eine statische Blende verbaut, so dass obige Toleranzen in Bezug auf den Zoom als normal anzusehen sind.


Bezüglich der Messergebnisse möchten wir erwähnen, dass sie bei allen von uns getesteten Seriengeräten sehr konstant und gleichartig ausfielen (+/- ein paar Prozent). Somit wird hier auch in der Serie eine gute Konstanz geboten, die den Werksangaben entspricht. Erneut muss man JVC für seine Ehrlichkeit ein großes Lob aussprechen.

 

Der hohe native Kontrast des JVC-Projektors soll gegenüber adaptiven Iris-Lösungen, wie zum Beispiel beim Sony VPL-VW50, Vorteile bringen. "Wieso das?" wird sich so mancher Leser fragen, "On / Off Kontrast ist gleich On / Off Kontrast". Dies stimmt in der Praxis allerdings nicht ganz. Folgendes Diagramm soll den Unterschied deutlich machen:

Links ist das Kontrastverhältnis des JVC schematisch dargestellt, es beträgt stets 15000:1. Das heißt, der Schwarzpegel ist stets gleich dunkel, der Weißpegel stets gleich hell. Rechts ist die adaptive Arbeitsweise einer Blende erläutert. Sie schließt sich bei dunklen Szenen und verbessert den Schwarzwert. In hellen Szenen öffnet sie sich und verbessert die Maximalhelligkeit. Was aber stets unverändert bleibt ist der native Kontrast des Projektors, der im Falle des VW50 zum Beispiel zwischen 2000:1 und 4000:1 liegt (je nach Öffnungsgrad). Mit anderen Worten: In ein und demselben Bild kann Weiß höchstens 3000 mal heller sein als Schwarz. Beim DLA-HD1 kann Weiß aber 15000 mal heller sein, als Schwarz. Entweder sind helle Details in einer überwiegend dunklen Szene also heller, oder der Schwarzwert ist besser.

Diese Theorie ist mehr als einleuchtend, kann aber in dieser Form skeptisch betrachtet werden. Denn sie lässt diverse Streulichtfaktoren außer Acht, die den In-Bild Kontrast unweigerlich reduzieren. Auch mit einem nativen Kontrast von 15000:1 wird in den meisten Szenen ein Projektor niemals einen Kontrast von 15000:1 innerhalb eines Bildes halten können. Die ANSI-Kontrastmessung ist dabei ein gutes Beispiel: Bei einem projizierten Schachbrett entspricht der Kontrast zwischen weißen und schwarzen Feldern niemals dem On / Off Kontrast, sondern stets nur einem Bruchteil, meistens zwischen 250:1 und 600:1.

Dennoch: Tatsächlich waren die Vorteile des nativen Kontrastes im direkten Vergleich deutlich zu sehen. Gerade in dunklen Szenen profitierte die Bildtiefe sichtbar. Während der Schwarzwert auf leicht besserem Niveau als beim VPL-VW50 lag, wurden helle Details zeitgleich wesentlich strahlender herausgearbeitet. Deutlich wurde dies z.B. bei einem Sternenhimmel aus Star-Wars, die Sterne waren deutlich strahlender als bei dem SXRD-Projektor, der Kontrast zwischen schwarzem Weltraum und hellen Leuchtpunkten wurde wesentlich deutlicher herausgearbeitet. Das folgende Raumschiff wirkte ebenfalls deutlich strahlender, das Bild gewann zunehmend an Bildtiefe. Diese Beobachtung ließ sich auf viele Szenen übertragen. Auch in helleren TV-Szenen war stellenweise die plastischere Herausarbeitung von Details dank höherem In-Bild-Kontrast deutlich bemerkbar.


Obiger Vergleich kommt dem Eindruck vor Ort sehr nahe:
Der HD1 (rechts) hat Kontraste gerade in dunklen Szenen besser heraus gearbeitet


Dazu muss gesagt werden, dass es sich bei dem Projektionsbild des VPL-VW50 um ein ungemein plastisches Bild handelt. Der Sony Projektor gehört derzeit mit zum Referenzstandard im Heimkino und bietet alles andere als ein flaues Bild. Viele sind von der Bildtiefe des Sony-Beamers bereits begeistert. Dennoch gelingt es dem JVC DLA-HD1, noch "einen drauf zu setzen". Der Projektor ist noch plastischer, Kontraste werden noch besser herausgearbeitet. Dies zeigt, auf welchem hohen Niveau wir uns hier bewegen. Keine Frage, in Sachen Kontrast setzt der neue JVC-Projektor neue Maßstäbe, und dies nicht nur in Bezug auf seinen direkten Konkurrenten, sondern in Bezug auf alle derzeit gängigen Techniken im Heimkinobereich. Man muss aber auch dazu sagen, dass die Unterschiede nicht wie Tag und Nacht sind, es ist aber ein sichtbarer Schritt von "Gut+" auf "Sehr Gut".

In Sachen nativer Kontrast hat JVC nicht zuviel versprochen. Der HD1 gehört mit Abstand zu den plastischsten Heimkinobeamern, die es gibt - und das schließt alle Technologien ein.

 



3.5 Gammaverteilung / Homogenität (Know How Link hier)

Wie gut schöpft der DLA-HD1 seinen hohen Kontrast aus, sprich, wie gut ist die Helligkeitsverteilung (Gamma) "programmiert"? Ähnlich wie bei der Farbtemperatur müssen hier Normen eingehalten werden, um einen möglichst plastischen und natürlichen Bildeindruck zu erzielen.

Wie bereits unter Bedienung erläutert, bietet der HD1 derzeit nur vier Werkspresets für die Gammabeeinflussung, ein Gamma-Manager ist noch nicht offiziell angekündigt. Wir haben die vier Presets untersucht:


Werkseinstellung ist Gamma Off, sprich "natives" Projektoren Gamma, hier haben wir zur Untersuchung der Serienstreuung drei Geräte getestet.


Gamma-Werkspreset (normal)


Zwei unserer Testmodelle wiesen dabei ein vorbildliches 2.26-Gamma auf, wie im Messdiagramm oben zu erkennen. Eines der Geräte bot ein leicht höheres Gamma von 2,3. Es ist also anzunehmen, dass die Toleranz hier ein Gamma zwischen 2,2 und 2,3 zulässt. Dies ist für ein Werkspreset hervorragend, entspricht es doch der praktischen Videonorm und erlaubt so die natürlichste Bilddarstellung.

Weiter geht es mit dem nächsten Preset, das leider nichts sagend "A" genannt wurde. Wie verhält sich der Projektor hier?


Gammapreset "A"

Auch hier zeigt sich zunächst eine vorbildlich gleichmäßige 2,24-Gammakurve, es scheint kaum eine Veränderung zu geben. Tatsächlich bleibt die Bilddarstellung weitgehend unverändert, aber mit einem Unterschied: Dunkle Bildelemente nah an Schwarz werden hervorgehoben und stärker herausgearbeitet. Damit ist es möglich, in nicht optimierten Räumen mehr Durchzeichnung in dunklen Bildern zu erreichen. Wer sich die Messdiagramme genau ansieht wird dies auch dort ablesen können: Der Anfang der Kurve (links) liegt beim "A"-Setting höher als bei "normal".


Wenig Sinnvolles bringen die Settings "B" und "C", bei ersterem wird das Gamma leicht angehoben, wodurch die Durchzeichnung leidet, aber die Bildplastizität nicht steigt. "C" hingegen ist ein flacheres Gamma, das wohl für Projektionen unter Restlichtbedingungen gedacht ist.


Mit den beiden Werkspresets "Normal" und "A" bietet der DLA-HD1 in jedem Heimkino ein ungemein plastisches Bild, das sich vorbildlich an die Videonorm hält. Keine Details werden im Dunklen verschluckt, nichts wirkt künstlich überstrahlt, hier gibt es nichts auszusetzen. Schwierig wird es, wenn der Anwender ein steileres Gamma realisieren möchte, um die subjektive Plastizität des Bildes zu erhöhen. Dies ist derzeit mit dem HD1 nicht möglich!

 


3.6 Schärfe / Ausleuchtung / Konvergenz (Know How Link hier)

Bei FullHD ist die optische Schärfe der Projektion besonders wichtig geworden. Das Bild kann nur dann die hohe Auflösung des Bildsignals umsetzen, wenn die Schärfe der Optik dies zulässt. Auch die Abstimmung der drei Grundfarben aufeinander, sprich Konvergenz, muss möglichst genau sein.


Die Projektionsoptik des HD1

Die Optik des HD1 leistet hier gute Arbeit, sie gewährleistet über das gesamte Bild eine gleichmäßige Schärfe, die auch feinste Details angemessen auflöst. Nur bei extremer Nutzung des Lensshifts können sich in Randbereichen Unschärfen einschmuggeln, die aber technisch bedingt sind und in der Praxis selten vorkommen.


Für die Konvergenz haben wir wieder alle drei Geräte parallel untersucht. JVC Hat uns verraten, dass die Werkstoleranzen ein halben Pixel Versatz in der Bildmitte und rund einen Pixel in den Randbereichen erlauben. Die Praxis zeigt, dass diese strengen Toleranzen gut eingehalten werden.

Unser erstes Testgerät zeigte lediglich einen minimalen Blauversatz von ca. einem halben Pixel (siehe oben). Dies ist nur aus nächster Nähe auszumachen und stört die Auflösung des Projektors in keiner Weise.

Die anderen zwei Geräte wiesen einen leichten Versatz von Rot auf, der mit Hilfe der digitalen Konvergenzverschiebung über das gesamte Bild rund einen halben Pixel ausmacht. Auch dies sind für einen 3-Chip FulHD Projektor hervorragende Ergebnisse, deutlich besser, als bei so manchem Konkurrenzmodell.


Und auch in Sachen Ausleuchtung leistet sich der HD1 keine Schwächen: Selbst zu den Randbereichen ist keine ungleichmäßige Ausleuchtung zu erkennen. Auch Desktop-Projektionen (Computernutzung) wirken absolut gleichmäßig. Im Schwarz allerdings sind auch bei den Seriengeräten leicht aufgehellte Ecken wahrzunehmen, regelmäßige Leser kennen dieses Phänomen bereits von den Sony SXRD-Projektoren.


Leicht aufgehellte Ecken in Schwarz

Die Aufhellung der Ecken ist aber so subtil, dass sie im Filmbetrieb nicht auffällt.

 

 

3.7 Overscan (Know How Link hier)

Im Kapitel "Bedienung" sind wir bereits darauf eingegangen: Der HD1 verfügt zwar über eine Maskierungs-Funktion, nicht aber über Einstellmöglichkeiten des Overscans. Hier ist man also von den Werkseinstellungen des Herstellers abhängig:


- 1080i/p / 720p

Bei der HD-Zuspielung arbeitet der DLA-HD1 vollkommen frei von Overscan, der gesamte Bildinhalt wird dargestellt, im Falle von 1080p Signalen sogar pixelperfekt.

Mit diesem Ergebnis ist jeder Heimkinofan glücklich, werden doch keine Bildränder künstlich abgeschnitten. Bei Bedarf kann mit der "Mask" Funktion ein schwarzer Blanking-Rahmen eingeblendet werden, was in der Praxis jedoch wohl niemand tun wird. Der Vorteil eines Blankings statt Overscan ist bei 1080p Zuspielung die Beibehaltung der pixelgenauen Ansteuerung.

 

- 576p

Nicht so gut sieht es bei der progressiven PAL (576p) Zuspielung aus. Hier werden rund 25 (PAL)Pixel auf jeder Seite abgeschnitten.


Nicht veränderbarer Overscan bei 576p

Zwar macht ein solch leichter Overscan für die Darstellung von Fernsehübertragungen Sinn, doch wäre es besser, wenn der Anwender den Overscan selbst bestimmen könnte, wie es bei nahezu jedem Heimkinoprojektor heute der Fall ist.



-576i

Schlichtweg zu groß ist letztendlich der Overscan bei herkömmlichem PAL, sprich 576i (Interlaced). Über 40 Pixel werden auf jeder Seite abgeschnitten, das sind allein horizontal über 10% des Bildinhaltes.


Zu großer Overscan bei 576i

Besonders störend ist zudem, dass bei Cinemascope-Filmen das 21:9 Format nicht beibehalten wird. Auch dieser Overscan kann beim HD1 nicht beeinflusst werden.


Wer mit dem neuen JVC Beamer stets den gesamten Bildinhalt auf der Leinwand bewundern will, der kommt um eine möglichst native HDTV-Zuspielung nicht herum. Es empfehlen sich daher als Zuspieler DVD-Player und Satellitenreceiver, die direkt per eingebauten Scaler 1080i/p ausgeben können. In Anbetracht des leistungsfähigen Gennum-Chips im HD1, der im Zweifelsfall eine bessere Skalierung zeigen würde, ist dieses unnötige Manko des Overscans unverständlich, in dieser High-End Klasse erstrecht. nahezu jeder Einstiegsprojektor bietet mittlerweile einen variablen Overscan für alle Auflösungen, dies sollte auch hier möglich sein.

 


3.8 De-Interlacing (Know How Link hier)

In Anbetracht des großen Overscans bei 576i-Signalen wird das De-Interlacing schon fast zu einer rein akademischen Frage, zumindest bei PAL. Dennoch haben wir es in gewohnter Ausführlichkeit untersucht:

 

Standard Definition (SD) Material

Der Gennum VXP kommt hervorragend mit Videomaterial zu Recht. Nach Motion Adaptive Verfahren verflechtet er zuverlässig stehende Bildelemente, während er bewegte hochinterpoliert. Der Prozessor ist damit auf jeden Fall Sport- & Fernsehtauglich.

Ebenfalls hervorragend arbeitet das Film-Deinterlacing für Spielfilme, die mit 24(25) Bildern pro Sekunde aufgezeichnet sind. Auch mit PAL-Material kommt der Projektor problemlos zurecht und findet zuverlässig den richtigen Rhythmus für das Halbbild-Verflechten.

 

High Definition (HD) Material

Für das De-Interlacing von HD (1080i) Material kommt ebenfalls der Gennum mit VXP zum Einsatz. Wir haben wieder das De-Interlacing mit zahlreichen HD-DVDs und Blu-rays bei schwierigen Filmszenen überprüft und waren sehr beeindruckt: Dem De-Interlacer gelingt es, auch Filmmaterial hervorragend aufzubereiten und störendes Kantenflimmern zu vermeiden. Selbst schwierigste Szenen blieben auf der Leinwand stabil, Bildfehler sind die absolute Ausnahme. Bisher ist uns kein besseres HD-De-Interlacing begegnet, als mit dem Gennum VXP.

Fehlen tut dem HD1 lediglich ein Reverse Pulldown für die Rekonstruktion der originalen Kinofrequenz von 24Hz bei eingespeistem 1080 / 60Hz Signalen. Das ist schade, denn dazu ist der Gennum Prozessor in der Lage, doch kann man hier dem HD1 keine Vorwürfe machen. Kein anderes Modell am Markt (mit Ausnahme des Projection Design 1080) bietet dieses Feature.

 


3.9 Detailtreue / Skalierung / Schärfe (Know How Link hier)http://www.cine4home.de/knowhow/Projektoren-Testkriterien/Testkriterien.htm#9

Ebenfalls gute Ergebnisse erwarten wir von den Skalierungsfähigkeiten des HD1 mit seinem Gennum VXP-Prozessor. Nach wie vor ist die Skalierung wichtig, denn herkömmliches PAL wird uns noch viele Jahre begleiten.

Horizontal leistet der Gennum hervorragende Dienste, er rechnet die PAL-Auflösung adäquat um und provoziert auch in schwierigen Frequenzbereichen kaum Interferenzen.


Sehr gute Skalierungseigenschaften
ohne Linearitätsschwankungen


Auch der Pegelabfall höchster Auflösungsbereiche fällt gering genug aus, um keine Schärfeverluste im Bild zu provozieren. Vertikal zeigen sich ebenfalls hervorragende Skalierungsergebnisse.


Auch vertikal kaum Skalierungsartefakte

Selbst einzeilige Details (Screenshot oben) werden absolut frei von Skalierungsartefakten dargestellt. Besser kann eine Skalierung kaum ausfallen, die hohe native FullHD Auflösung des Projektors kommt dem sehr entgegen.


Soweit so gut, bis hierher hat es den Anschein, dass die Skalierungseigenschaften des DLA-HD1 keine Wünsche offen lassen. Dies gilt auch für analoge Quellen (z.B. YUV), und digitale Zuspielungen über HDMI RGB oder HDMI YPbPr 4:4:4. Bei HDMI YPbPr 4:2:2 fiel uns aber leider ein Chroma-Upsampling-Problem auf:



HDMI 4:2:2 Chroma Upsampling bei 576p/i Material

Füttert man den HD1 mit digitalem 576p Material nach 4:2:2 Verfahren kodiert, so muss der Projektor die Chromaauflösung selbst hochrechnen. Hier hat sich ein Fehler eingeschlichen, vertikal werden Spalten vertauscht. Gut kann man das mit Hilfe eines Farb-Multibursts überprüfen.

Im obigen Screenshot erkennt man die vertikale Streifenbildung, die im Bild störende Artefakte provoziert. Noch deutlicher wird dies bei farbigen schrägen Kanten:


Fehlerhaftes Chroma-Upsampling


Dieses Phänomen ist uns in der Vergangenheit schon öfter begegnet, wir hatten an entsprechenden Stellen darüber berichtet:

Auch im laufenden Filmbild, besonders bei bunten Szenen, kann der Bildeindruck getrübt werden.

Obiger Screenshot zeigt deutlich, wie sich der Chromabug bemerkbar machen kann: Sowohl die blauen als auch roten Konturen zeigen Ausfransungen und sogar Doppelstreifen, die jeweils auf die Spaltenvertauschung zurückzuführen sind.

Auch Buzz Lightyear zeigt deutliche Ausfransungen in Augen- und Kinnpartien. Wie bei vielen Dingen können solche Verfremdungen sehr stören, wenn man einmal auf sie aufmerksam geworden ist.


Obiger Detailausschnitt, diesmal aus dem Real-Film "Star Wars",
zeigt ebenfalls die Treppenstufen

 

Aber es gibt "Workarounds": Lösung des Problems ist ein Umschalten auf HDMI-RGB bzw. YPbPr 4:4:4. Bei solchen Zuspielungen werden die Farbkanäle einzeln komplett übertragen und die störenden Bildausfransungen verschwinden.


DVI / HDMI-RGB, keine Ausfransungen

Bei DVD-Playern ist dies also unproblematisch, einfach den Player auf DVI oder HDMI (RGB) umschalten, schon verschwindet das Problem. Doch was ist mit zukünftigen Bildquellen wie Satellit, BluRay oder HD-DVD? Hier ist es noch nicht klar, ob sie alle den RGB Standard überhaupt noch unterstützen werden, und auch sie werden für PAL-Material zunehmend eingesetzt werden.


Keine Lösung gibt es für die Darstellung von digitalen 576i-Signalen, wie sie von manchen DVD-Playern und Receivern ausgegeben werden können. Hier scheint der Projektor nur ein Viertel der Auflösung zu verarbeiten, was sich durch grobe Klötzchenbildung äußert:


576i über HDMI, reduzierte Auflösung

 

Digitale 576i-Signale sind eher die Seltenheit, so dass die fehlerhafte Darstellung in der Praxis nichts ausmachen sollte. Es ist aber schade, dass man so nicht auf die hervorragenden De-Interlacing-Eigenschaften des Gennum zurückgreifen kann. Immerhin könnte dem HD1 ein besseres De-Interlacing gelingen, als so manchem DVD-Player oder Receiver.

 

In Anbetracht der hohen Preisklasse und des hochwertigen Signalprozessors sollten oben beschriebene Upsampling-Fehler beim HD1 nicht auftauchen. Wir haben die Ingenieure auf diese 576p-Probleme hingewiesen und man versicherte uns, dass an einem Update gearbeitet wird. Sobald dieses erscheint, werden wir darüber berichten.

Doch abgesehen von diesem "Bug" bietet der HD1 in Sachen Skalierung und Detaildarstellung hervorragende Ergebnisse. Die Skalierung ist nahezu frei von Linearitätsschwankungen, feine Details werden sauber aufgelöst und angemessen scharf, d.h. nicht künstlich überschärft, auf die Leinwand gebracht.

 


3.10 Shading (Know How Link hier)http://www.cine4home.de/knowhow/Projektoren-Testkriterien/Testkriterien.htm#17

Die Farbhomogenität (Color Uniformity) ist nach wie vor ein großes Thema bei 3-Chip Projektoren und wird es voraussichtlich auch noch für einige Zeit bleiben.

Wie die Erfahrung zeigt, können vereinzelt Projektoren besonders viel oder aber auch wenig Shading (Farbwolken) aufweisen. Aus diesem Grund haben wir uns wieder mehrere Seriengeräte angesehen, um einen Überblick über die Werkstoleranzen zu finden.

Die Ergebnisse sind dabei durchweg gut: Zwar sind in einflächigen Graustufen hier rund da leichte Farbtemperaturschwankungen zu erkennen (meist minimal rötlich in der rechten Bildhälfte), doch sind die Toleranzen so gering, dass sie im laufenden Filmbild nicht auffallen. Das Shading der von uns gesichteten Geräte lag auf einem vorbildlichen Niveau.

 


3.11 Fazit Bild

In den vorangegangenen Abschnitten haben wir viele Aspekte für sich behandelt. In den meisten Bereichen machte der JVC DLA-HD1 eine sehr gute bis hervorragende Figur. Doch zu was für einem Bildeindruck verhilft all dies dem Projektor, wie trägt jeder Aspekt seinen Teil bei?

Wir beginnen mit den Farben, bei denen sich die Geister mancher Heimkinofans (wieder einmal) scheiden werden: Der Farbraum des Projektors wurde nicht stur auf die Videonorm ausgelegt, sondern orientiert sich an dem viel größeren Farbraum des Kinooriginals. Mit Kino gibt es nun mal stärkere und kräftigere Farben, als sie unsere Videonormen, die größtenteils auf veraltete Röhrentechnik zurückzuführen sind, erlauben. Die LCOS Technologie bietet aber das Potenzial für kräftige Farben, so dass man sie beim HD1 nicht künstlich verschenken wollte. Manche werden hier als Kritik anführen, dass (HD-)DVDs nicht für so einen großen Farbraum gemastert wurden, so ist eine zu kräftige Darstellung mancher Farbtöne unumgänglich. Tatsächlich neigt der HD1 auch dazu, Farben sehr kräftig darzustellen, dabei gelingt ihm aber dennoch eine sehr glaubwürdige Darstellung von Natur- und Gesichtsfarben, die hervorragende Abstimmung der Farbtemperatur trägt dazu bei. Der Freund kräftiger Farben wird der Kritik entgegnen, dass die Anpassung des Kinooriginals auf den kleinen Videofarbraum von sich schon eine grobe Verfremdung des Originals darstellt und mit akkurater Farbreproduktion nicht allzu viel zu tun hat, die JVC-Variante würde diesem Missstand nur entgegen wirken. Eine allgemeingültige "Weisheit" zu diesem Thema wird es wohl nicht geben. Tatsache ist aber, dass gerade die aktuellen LCOS-Projektoren Farbenvielfalt mit Natürlichkeit beeindruckend kombinieren. Im Falle des DLA-HD1 wäre aber ein Color-Management wünschenswert gewesen, so dass der versierte Nutzer selbst Hand anlegen kann, um seine persönlichen Wünsche zu realisieren. In dieser Preisklasse sind solche Einstellmöglichkeiten eigentlich Standard.

Zu der sehr ansprechenden Farbdarstellung gesellt sich beim HD1 ein sagenhaft hoher nativer Kontrast von 15000:1, der in der Praxis tatsächlich auch erreicht werden kann. Kein anderer Projektor am Markt hat einen derart hohen nativen Kontrast, so dass der erste Bildeindruck des HD1 auch auf das geübte Auge eine große Faszination auswirkt. Besonders profitieren überwiegend dunkle Szenen mit gleichzeitig hellen Bildelementen. Durch den hohen In-Bild-Kontrast ist der HD1 in solchen Szenen konkurrenzlos. Bei vielen Szenen ist der ANSI-Kontrast weitaus weniger entscheidend, als der native On / Off Kontrast, der HD1 belegt dies auf beeindruckende Weise. Wir werden zu dem Thema bald eine eigene Special-Reihe veröffentlichen.
Durch die sehr gute Gamma-Abstimmung ab Werk gelingt es dem Projektor auch, die unglaubliche Bildtiefe glaubwürdig und natürlich auf die Leinwand zu bringen. Allerdings gilt auch hier: Mangelnde Einstellmöglichkeiten legen den Nutzer auf die Werkseinstellung fest, eigene Optimierungen können nicht durchgeführt werden.

Neben obigen Hauptkriterien leistet sich der HD1 auch in vielen Teilaspekten der Bilddarstellung wenig Schwächen. Besonders schön bei der D-ILA Technik ist das Fehlen jeglicher Digitalartefakte, so dass das Bild auf der Leinwand dem Zelluloid-Original verblüffend nahe kommt. So manche Kleinigkeit stört aber, wie der nicht beeinflussbare Overscan, auch hier hätten dem Projektor mehr Einstellparameter nicht geschadet. Wirklich störend sind die Unzulänglichkeiten bei HDMI 576p (YUV) Signalen, der Anwender sollte daher unbedingt darauf achten, dass er RGB-taugliche Zuspieler verwendet.


Kleine Schwächen hin oder her, der DLA-HD1 beeindruckt mit seiner Bilddarstellung, wie kaum ein Projektor zuvor. Die Kombination aus grandiosen Farben und einmaliger Bildtiefe erzeugen selbst bei jahrelangen Heimkinofans einen AHA-Effekt, wie nie zuvor. Wir durften dies bei mehreren Präsentationen des Beamers selbst erfahren. Es gibt wohl niemanden, der dem HD1 kein gutes Bild bescheinigt, und dies ist zuvor praktisch noch keinem anderen Beamer gelungen.


Bewertung Bild gesamt : 1,3 (Sehr Gut -)

Schwarzwert & Kontrast

1,0 (Sehr Gut )

Schärfe & Interpolation
(wegen Chromabug)

1,4 - 4,3 (Sehr Gut bis ausreichend)

Farbumfang / -temperatur

1,3 / 1,2 (Sehr gut -)

De-Interlacing

1,6 (Gut +)

Sonstige Aspekte

1,3 (Sehr Gut)


(Alle Bewertungen beziehen sich auf die jeweilige Projektionsart und den aktuellen Stand der Technik. Ein direkter systemübergreifender Vergleich ist daher nur bedingt möglich!)

 



4. Fazit

Nach den bislang immer eher halbherzigen Versuchen eines Heimkinoprojektors wollte der Hersteller JVC diesmal Nägel mit Köpfen machen. Ziel war ein Projektor, der in allen Belangen auf die Bedürfnisse des Heimkinos angepasst wurde.

Dieses ehrgeizige Vorhaben ist auf ganzer Linie gelungen. Dies beginnt mit der tollen Verarbeitung und dem edlen Äußeren, dass dem Kunden direkt das Gefühl eines hochwertigen Produktes vermittelt. Leider ist das Finish ein wenig zu empfindlich ausgefallen, es verstaubt und verkratzt sehr leicht.


Beherzigt wurde auch das Bedürfnis der Heimkinofans nach Ruhe, denn im Normal Modus verhält sich der HD1 angenehm leise und stört den Filmabend in keinster Weise. Nur wer alle Lichtreserven nutzen möchte, kommt um eine gewisse Geräuschunempfindlichkeit nicht herum, denn im High-Modus legt die Belüftung einen Gang zu.


Kompromisslos zeigt sich der Projektor auch in seiner Aufstellungsflexibilität: Mit einem sehr großen Zoombereich und einem ebenso großen optischen Lensshift in beide Richtungen ist der HD1 der mit Abstand flexibelste LCSO-Projektor am Markt. Auch ungewöhnliche Positionen können mit ihm problemlos gemeistert werden. Ein wenig schade ist allerdings das Fehlen jeglichen Luxus, so müssen alle Einstellungen manuell vorgenommen werden, wobei der Lensshift zudem ein wenig wackelig wirkt. So mancher Konkurrent bietet in dieser Preisklasse mehr Komfort.


Mit zwei HDMI Eingängen und der Unterstützung von 1080p / 24Hz Signalen liegt der HD1 ebenfalls voll im Zeichen der Zeit. Er verarbeitet HDTV-Material zukunftssicher und ist so auf Jahre nutzbar. Kaum ein anderes Modell kann dies derzeit von sich behaupten. Schade ist aber der "Geiz" bei PC-Unterstützungen: Kein analoger VGA Eingang und keinerlei Unterstützung von PC Auflösungen (außer VGA) limitieren den Projektor auf reine Videodarstellungen. Immerhin ist es möglich, einen PC über HDMI bei passender Auflösung (1920x1080) zu verbinden, doch dazu sind nur Hochleistungsmaschinen derzeit in der Lage, nicht aber das gängige Notebook.


Über die resultierende Bildqualität ist bereits alles gesagt: Der JVC DLA-HD1 ist ein Projektor, der ein kompromissloses, faszinierendes Bild projiziert, wie kaum ein Gerät zuvor. Und dies "out of the box", alles ohne große Nachkorrekturen durch den Nutzer. "Faszinierend" ist rundum das passende Wort, denn Faszination ist jedem ins Gesicht geschrieben, der das Bild des HD1 zum ersten Mal auf der Leinwand betrachtet. Wer das Bild des HD1 in passenden Räumlichkeiten bewundern darf, der verzeiht ihm auch schnell die eine oder andere Unzulänglichkeit in der Ausstattung.

Daher können wir jedem, der sich für das derzeit perfekte Heimkinobild interessiert, einen Besuch beim Fachhändler und die damit verbundene persönliche Vorführung nur empfehlen. Auch Sie werden fasziniert sein, das garantieren wir!

 

5. Bewertung

+ Full-HDTV Auflösung (1920 x 1080)
+ Hervorragende Werkseinstellungen
+ Einmalig hoher nativer Kontrast
+ Kräftige Farben
+ Hochwertige Signalverarbeitung
+ Keine Pixelstruktur
+ Keine digitalen Artefakte
+ Sehr flexible Aufstellungseigenschaften
+ Grandiose Overall-Bildqualität
+ Gute Werkstoleranzen

- Chroma Upsampling Error bei 576p/i Signalen (4:2:2)
- Wenig Bildparameter zu persönlichen Optimierung
- Kein motorisierter Zoom, Fokus oder Lens-shift
- Unpräzise Lens-Shift-Mechanik
- Keine Unterstützung von gängigen PC-Auflösungen
- Wenig analoge Eingänge, kein VGA
- Keine Beeinflussungsmöglichkeiten für den Overscan

Bewertung gesamt : 1,4 (Sehr Gut -)

Ausstattung

1,7 (Gut +)

Bedienung

1,7 (Gut +)

Technik

1,2 (Sehr Gut)

Bild

1,3 (Sehr Gut -)

Preis Leistung

1,0 (Sehr Gut)


(Alle Bewertungen beziehen sich auf die jeweilige Projektionsart und den aktuellen Stand der Technik. Ein direkter systemübergreifender Vergleich ist daher nur bedingt möglich!)

 

26. Februar, 2007, Ekkehart Schmitt

 

http://www.cine4home.de/news/HD1Umfrage/HD1S.htm

6. Technische Details DLA-HD1 (Herstellerangaben)

Display device

Full HD D-ILA device

Panel size

0.7 inch x 3 (16:9)

Resolution

1,920 x 1,080 pixels

Lens

X2 manual zoom/focus lens

f=21.3-42.6mm

F=3.2-4.3

Projection size

60 inch – 200 inch

Lens shift function

80% vertical and 34% horizontal

Light source lamp

200-watt ultra high pressure mercury lamp

Light output

700 lm

Contrast ratio

15,000:1

Video Input Terminals

HDMI x 2

Component x 1 (3RCA) can also be used as a RGB terminal.

S Video terminal (mini DIN4 pin) x 1

Composite x 1 (1RCA terminal)

Control Terminals

RS-232 (D-sub9 pin)

Video Input Signals

480i/p, 576i/p, 720p60/50, 1080i60/50, 1080p60/50/24, NTSC/NTSC4.43/PAL/PAL-M/PAL-N/SECAM

Noise level

25dB (in normal mode)

Power Consumption

280-watt (2.7-watt while in stand-by)

Dimensions (W x H x D)

455 x 172 x 418mm (without extrusions)

Mass

11.6kg

Provided accessories

Power source cable x 1, self-lightening remote-control x 1, AAA size batteries, and lens cap

 


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