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Mitsubishi HC3800

Mitsubishi HC3800

Der erste Full-HD-DLP-Projektorvon Mitsubishi

 

 

Brillante Bilder, die mit beeindruckenden Schwarzwerten aufwarten – dafür stehen Projektoren mit DLP®-Technologie. Sie gewährleisten ein tiefes, authentisches
Schwarz, das nicht durch spezielle Blendenmodifizierungen generiert werden muss.

Als erster Full-HD-DLP®-Projektor von Mitsubishi Electric besticht der HC3800 zudem durch superscharfe Bilder.

Ein 0,65"-DMD-Chip sorgt für eine besonders effektive Lichtausnutzung bei fast vollständiger Streulicht-Eliminierung, und dank digitaler 12-Bit-Gammakorrektur mit Gleitkommatechnik wird eine enorm große Farbtiefe erzeugt. Ein Projektionsverhältnis von 1,4 bis 2,1:1 macht ihn zum idealen Projektor fürs Wohnzimmer und fürs Heimkino. Hier garantiert er absolut ungestörten Filmgenuss: Ein neu entwickeltes, laufruhiges Farbrad und optimierte Lüftermotorenbeschränken das Betriebsgeräusch auf nur 25 dB.

 

Technik, Mitsubishi HC3800 :

 

  • Full-HD-Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel
  • Bildhelligkeit: 1.300 ANSI Lumen
  • Kontrastverhältnis: 3.300:1
  • Neueste DLP®-Technologie: 0,65"-DMD-Chip (Texas Instruments)
  • Bis zu 5.000 Stunden Lampenlebensdauer
  • Maße: 345 x 129 x 270 mm
  • Gewicht: 3,5 kg

 



Hier der erste Preview-Test von Cine4Home





Es ist erst wenige Jahre her, da gelang dem japanischen Hersteller Mitsubishi mit dem damaligen Modell HC900 der erfolgreiche Start in die Welt des Heimkinos. Das Erfolgsrezept war damals sehr einfach: Ein überdurchschnittlich leistungsfähiger und kompakter DLP-Projektor zum günstig fairen Preis. Dem HC900 folgten weitere DLP-Projektoren, die heute noch zu den Klassikern der Heimkinotechnik gehören, vor allem der Mitsubishi HC3000/3100 sorgt heute noch in vielen Heimkinos für den gehobenen Filmgenuss.

Doch mit der beginnenden Ära der FullHD-Auflösung gelangte die DLP-Technik ins Hintertreffen. Die enorm hohen Produktionskosten der FullHD-DMD-Prozessoren machten es lange unmöglich, einen entsprechenden DLP-Projektor zu einem günstigen Preis anzubieten. Auch Mitsubishi wendete sich so der immer besser werdenden LCD-Technik zu.


 

Doch nun ist es wieder soweit: Dank neuer DMD-Generation knüpft Mitsubishi an alte Traditionen an und bringt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft mit dem HC3800 einen heimkinooptimierten FullHD DLP-Projektor zu einem fairen Preis an. Mit einer UVP von €1399.- ist der HC3800 sogar deutlich günstiger, als seine damaligen Vorreiter. In diesem ausführlichen Preview geben wir einen ersten Überblick, wie gut das Vorhaben den Ingenieuren gelungen ist. Ist der HC3800 ein würdiger Nachfolger?

 


An dieser Stelle wollen wir ausdrücklich betonen, dass alle hier veröffentlichten Ergebnisse sich auf ein Vorserienmodell beziehen und daher nur als vorläufige Anhaltspunkte anzusehen sind! Ein ausführlicher Test des finalen Seriengerätes wird zur offiziellen Markteinführung folgen!

 


1. Ausstattung & Technik

Äußerlich hat sich vieles geändert. Während seine Vorgänger grundsätzlich mit silbernem Finish daher kamen, setzt der 3800er diesmal auf Schwarz in Hochglanz.



Geblieben sind die kompakten Abmessungen: Mit rund 34x27x13cm und einem Gewicht von nur ca. 3,5kg gehört der HC3800 erneut zu der absoluten Kompaktklasse im Heimkino. Gerade bei so kleinen Geräten ist es immer spannend, wie hochwertig (oder nicht) der Hersteller den inneren Aufbau realisiert hat. Unser typischer Blick ins Innere gibt aber wie immer einen objektiven Überblick:



Nach Abnehmen des Deckels zeigt sich eine absolut klare Gliederung der Komponenten: Im vorderen Teil befindet sich der gesamte Lichtweg inkl. Lampe und Projektionsoptik, im hinteren Teil die gesamte Elektronik mit Signalplatine und Netzteilen.



Zwei Lüfter auf der einen Seite...


Zur Seite hin wird dieser Aufbau mit besonders großen Lüftern abgeschlossen. Sie sorgen mit moderaten Umdrehungszahlen für einen direkten Quer-Luftstrom durch das gesamte Projektorenchassis.



...und einer auf der gegenüberliegenden Seite.


Verblüffend ist die Lautstärke dieses einfachen Systems: Trotz der kompakten Abmessungen ist der HC3800 angenehm leise (Werksangabe 25dB) und stört den Filmbetrieb nicht. In dieser Disziplin ist er bereits seinen Vorgängern HC3000/3100 überlegen. Besonders lobenswert ist dabei die effektive Entkopplung der Lüfter vom Chassis durch mehrere Lagen Schaumstoff.



Weiter geht es im Aufbau: Die Signalelektronik zeigt eine in Heimkinoprojektoren klassische Kombination: Ein Pixelworksprozessor (PW 388-B) sorgt für die Bildverarbeitung, ein Texas Instruments (DDP 3021) für die gesamte Steuerung des DMD-Prozessors. Dies ist bestimmt kein exklusives High-End Duo, doch verspricht es eine zuverlässige und adäquate Qualität in der Signalverarbeitung.



Nimmt man im vorderen Teil des Chassis die Lampe aus ihrem Schacht, ergibt sich ein erster Ausblick auf den Beginn des Lichtweges:



Durch die kleine Öffnung im vorderen Blech gelangt das Licht durch das Farbrad, den Farbkanal hin zum DMD-Chip und schließlich durch die Optik auf die Leinwand. Es fällt direkt auf, wie nahe der Lichtweg an der Projektionsoptik liegt. Wenn man den Lichtweg als Einheit aus dem Gehäuse nimmt, wird seine Kompaktheit noch deutlicher:



Zweifelsohne handelt es sich hierbei um einen der kompaktesten Lichtwege, die technisch überhaupt möglich sind. Inwieweit dies die mögliche Bildqualität beeinflusst, werden wir im Bildteil dieses Previews und dem ersten Test detailliert untersuchen. Erfreulich ist auf diesen ersten Blick hin schon einmal die Tatsache, dass man trotz aller Bemühungen um Kompaktheit dennoch eine angemessene Projektionsoptik verbaut hat. Ein direkter Vergleich zur Optik eines vergleichbaren Projektors von Optoma / Acer zeigt den Unterschied auf:



Links Mitsubishi, rechts Optoma bzw. Acer


Gerade bei einem Projektor mit voller 2 Megapixel FullHD Auflösung sollte man an der Qualität der Optik nicht zu sehr sparen. Leider lassen sich viele Hersteller auch in höheren Preisklassen dazu verleiten, ausgerechnet bei dieser Komponente zu große Abstriche zu machen.



Bei der Lichtquelle handelt es sich um eine kompakte UHP-Lampe mit einer Leistung von 230W (190 W im Eco Modus). Ihre Lebensdauer unterstreicht die ökonomische Ausrichtung des Modells: Mit bis zu 5000Std Lebensdauer muss man sich für viele Jahre keine Sorge um Ersatz machen.

Eine deutliche Verbesserung gegenüber vielen anderen Modellen und auch den eigenen Vorgängern ist die aufwändige Lichtfalle im Luftschacht. Die durchdachte Blechkonstruktion trägt dazu bei, dass kein Streulicht das Gerät verlässt und Decke bzw. Wände in der Umgebung störend aufhellt.



Als letzte wesentliche Hauptkomponente des Projektors verbleibt das Farbrad. Auch hier hat man sich nicht dem Marketingzahlen inflationärer technischer Daten unterworfen:



Man hat kein Farbrad mit Gelb- oder Weißsegmenten verbaut, sondern die für Heimkino immer noch am besten geeignete Variante mit doppelten Grundfarbsegmenten (RGBRGB). Ein kleines Opfer zu Gunsten der Maximalhelligkeit kann man aber in den vergrößerten Grünsegmenten ablesen. Inwieweit sich das auf die Farbdarstellung bei maximalem Kontrast auswirkt, werden wir im Test ausführlich untersuchen.

Der technische Aufbau des Mitsubishi HC3800 ist überraschend überzeugend. Den Ingenieuren ist es gelungen, eine hohe Verarbeitungsqualität mit einer intelligenten Gliederung und kostengünstigen, aber dennoch adäquaten Komponenten zu kombinieren. Auf der Außenseite spiegelt sich dies ebenfalls wieder:



Mit 1x Composite, 1x S-Video, 1x YUV, 1x RGB (VGA) und 1x HDMI bietet das Anschlussboard ebenfalls keinen überschwänglichen Luxus, doch für eine sinnvolle Integration im Heimkino ist alles mit an Board. Über den Trigger-Ausgang und die serielle Schnittstelle sind sogar Automatisierungen in gewissen Grenzen möglich. An Signalen wird alles Aktuelle verarbeitet, auch das besonders im Fokus vieler Heimkinofans liegende 1080p mit 24Hz originaler Kinofrequenz.

 


2. Aufstellung & Bedienung

Die Projektionsoptik befindet sich vorne links und lässt sich manuell in Zoom und Fokus einstellen. Sie besteht aus 13 Vollglaselementen.


Mit einem variablen Zoombereich von 1,4- bis 2-fach sind die Projektionsabstände auf die hiesigen Wohnzimmerverhältnisse angepasst. Somit erlaubt der HC3800 bereits aus moderaten Abständen beachtliche Bildgrößen, was bei FullHD besonders sinnvoll ist.



Auch in dieser Domäne sind deutliche Verbesserungen gegenüber den Vorgängermodellen zu verzeichnen, vorbei sind die Zeiten, in denen man für einen DLP-Projektor besonders große Räume benötigte. Den zusätzlichen Luxus eines optischen Lensshifts erhält man aber leider nach wie vor nicht.



Zudem verbleibt der typische DLP-Offset (vertikale Verschiebung der Bildausrichtung), den man in obiger Zeichnung und Tabelle ablesen kann. Ein gewisses Maß an Raumplanung vor dem Kauf ist daher nach wie vor unabdingbar.

Nicht verändert hat sich die bewährte Menüstruktur, die schon seit Generationen aus einer vertikalen Anordnung von Symbolen und Schrift besteht.



Auch wenn hier nicht unzählig detaillierte Funktionen geboten werden, so sind doch alle wesentlichen Einstellparameter mit an Bord. Erstmals bietet der HC3800 auch eine Art Color-Management, wenn auch mit nur eingeschränkten Möglichkeiten:

Die Steuerung der Menüs erfolgt über eine praktische Fernbedienung, die für diese Preisklasse vorbildlich ist. Statt einer Sparvariante im Scheckkartenformat, wie man sie häufig bei so günstigen Projektoren vorfindet, handelt es sich um eine vollwertige Variante, die gut in der Hand liegt.



Alternativ kann der Projektor auch direkt am Chassis gesteuert werden, dafür befinden sich alle relevanten Haupttasten auf der Geräteoberseite:



Wie schon bei der Technik und Ausstattung gilt auch bei der Aufstellung und Bedienung: Kein übertriebener Luxus, aber eine Konzentration auf die wesentlichen Merkmale, die eine gute und angemessen vielseitige Nutzung möglich machen.

 


3. Erste Bildergebnisse

Auch erste Bildeindrücke und Messergebnisse konnten wir in unserer Begegnung mit dem HC3800 Vorserienmodell ermitteln. Wie viel Bild kann man von dem Projektorzwerg erwarten?


An dieser Stelle wollen wir noch einmal ausdrücklich betonen, dass alle hier veröffentlichten Ergebnisse sich auf ein Vorserienmodell beziehen und daher nur als vorläufige Anhaltspunkte anzusehen sind! Ein ausführlicher Test des finalen Seriengerätes wird zur offiziellen Markteinführung folgen!

 


3.1 Farbdarstellung

Gerade in der Farbdarstellung überzeugten die vergangenen Mitsubishi DLP-Projektoren wie der HC3000/3100 durch sehr gut auf die Videonorm abgestimmte Eigenschaften. Diese Tradition hat man auch beim 3800er beibehalten:



Nativer Farbraum des HC3800

Das Diagramm oben zeigt den Farbraum des Projektors (weißes Dreieck) im Verhältnis zur HDTV-Norm (dunkles Dreieck). Die Abstimmung der Primärfarben ist vorbildlich, nur Grün verpasst seinen Sollwert knapp, hier wurde offensichtlich mehr auf NTSC hin optimiert und der Bildhelligkeit ein wenig mehr Priorität eingeräumt.

Wirklich hervorragend ist auch die Abstimmung der Sekundärfarben, erstrecht wenn man die günstige Preisklasse mit in Betracht zieht. Dies lässt auch auf eine gute Abstimmung der Farbtemperatur schließen, was unsere folgende Messung auch bestätigt:



Werkseinstellung "Standard"


Die Werkstoleranzen der Grundfarben liegen mit dem Preset "Standard" unterhalb der 10%-Abweichung. Dies ist mit gut zu bewerten und reicht aus, um eine glaubwürdig natürliche Farbmischung zu gewährleisten. Wer noch mehr Perfektion wünscht, der kann mittels der RGB-Regler im Bildmenü und entsprechenden Messinstrumenten die Farbtemperatur feintunen.


Die guten Werksabstimmungen machen sich in der Bilddarstellung bezahlt: Auch ohne dass der Anwender groß selbst Hand anlegen muss, kombiniert der HC3800 eine sehr adäquate Farbreproduktion des Kinooriginals, ohne dabei signifikante Schwächen in der Brillanz der Grundfarben aufzuweisen. Hier muss sich der Projektor selbst vor teureren Modellen nicht verstecken...

 


3.2 Bildplastizität

Nach wie vor eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale eines jeden Beamers sind seine Helligkeits- und Kontrasteigenschaften und zwar bei korrekter Einhaltung der Videonormen. Zwar wurden in dieser Domäne mit allen Techniken und Preisklassen signifikante Verbesserungen erzielt, doch gerade die günstigen Einstiegsbeamer zeigen im Kontrast und Schwarzwert noch ihre Schwächen.

Die vorläufigen Werksangaben bzgl. des HC3800 versprechen eine maximale Helligkeit von ca. 1300 Lumen bei einem On / Off Kontrast von bis zu 4000:1 und einem ANSI Kontrast von 650:1. Unter Ausreizung aller Hilfsmittel, wie Brilliant Color Modus, angepasstem Zoom und hohem Lampenmodus, erreichte das Vorseriengerät tatsächlich diese Werte, übertrifft sie mit ca. 4200:1 sogar. Allerdings kann der Projektor dann keine perfekten Farben mehr gewährleisten, das Bild wird zu kühl und die "Brilliant Color" Funktion kostet entgegen ihrer Bezeichnung eine gewisse Farbbrillanz.

Perfekt getrimmt auf die Videonorm (6500K / D65 Farbtemperatur) verbleiben rund immer noch bis zu 2400:1 Kontrast (je nach Zoom) bei einer Helligkeit von bis zu 750 Lumen. Wer noch mehr Kontrast und Helligkeit wünscht, kann den Brilliant Color Modus aktivieren. Die Farbdarstellung bleibt ähnlich präzise, doch schleichen sich schnell hier und da Artefakte ins Bild.



Durch diese soliden, nativen Helligkeits- und Kontrastwerte, einen hohen ANSI-Kontrast (ca. 500:1) und einem sehr gut abgestimmten Gamma bereits ab Werk (siehe Diagramm oben), gelingt es dem HC3800, eine ansprechende Bilddynamik auf die Leinwand zu projizieren, die besonders bei Mischszenen (helle und dunkle Details gleichzeitig) sehr überzeugt. Die Bildkomposition entspricht dabei hervorragend dem Original.

Auch hier gilt als Zwischenfazit: Der HD3800 bietet keine Referenz-Leistung auf HighEnd-Niveau, aber sehr solide Eigenschaften für den gehobenen Kinospaß. Lobenswert ist die Tatsache, dass auf Messwerte steigernde "Placebo"-Techniken, wie unzulängliche adaptive Lichtblenden, komplett verzichtet wurde. Es handelt sich hierbei um ehrliche Bildeigenschaften, wenn auch die technischen Datenlisten dadurch auf dem Papier anderen Modellen unterlegen erscheinen.

 


3.3. Schärfe

Neben Farben, Kontrast und Helligkeit liegt der dritte Hauptfokus bei einem FullHD-Beamer natürlich auf der Schärfe. Auch hier konnten wir erste Eindrücke sammeln: Die Signalelektronik nutzt die Möglichkeiten der hohen HD-Auflösung angemessen aus und rechnet auch "minderwertiges" PAL-Material ohne große Skalierungsartefakte auf zwei Megapixel um.




Horizontale und vertikale Skalierung von PAL


Ab Werk hat die Signalelektronik einen Hang zu Doppelkonturen, den man aber mit dem Schärfemenü des Projektors in den Griff bekommen kann.



Abstriche mussten wir in der Konvergenz verzeichnen. Die Optik provozierte leichte blaue Farbsäume (Chromatic Abberation) und fiel zu den Ecken hin in der Schärfe etwas ab.



Nach Rücksprache mit dem Hersteller erhielten wir die Auskunft, dass das Vorseriengerät noch nicht den Fertigungstoleranzen der fertigen Serie entspricht. In Sachen optischer Bildschärfe bleiben die ersten Testergebnisse des "fertigen" HC3800 also offen und spannend.

 


4. Fazit

Bereits bei der Ankündigung des neuen HC3800 zur diesjährigen Funkausstellung wurde deutlich: Der Hersteller Mitsubishi beabsichtigt mit diesem Modell, einen kompakten, leistungsfähigen und vor allem preiswerten DLP-Projektor für jedermann auf den Markt zu bringen. Dabei wurde an das erfolgreiche Konzept der HC3000/3100 Reihe angeknüpft, was dank der neuesten Chipgeneration aus dem Hause Texas Instruments nun zum ersten Mal preislich attraktiv möglich war.



Unsere ersten Untersuchungen, Tests und Eindrücke dieses ausführlichen Previews zeigen auf, dass das Vorhaben gut gelungen ist: Der Projektor bietet einen soliden Aufbau, gute Aufstellungseigenschaften, eine effektive Bedienung und vor allem mehr als ansprechende Bildergebnisse auf der Leinwand, ohne in einer Domäne gravierende Schwächen aufzuweisen. Abgesehen von den DLP-typischen Abstrichen in der Aufstellung ist er seinen LCD-Konkurrenten dieser Preisklasse in allen Belangen ebenbürtig, sogar in der Lautstärke.

Der HC3800 könnte sich zum Publikumsliebling für alle preisbewussten Heimkinofans entwickeln, die eine solide, langlebige und effiziente Heimkinomaschine suchen, ohne sich dabei ein allzu großes Loch in die Brieftasche reißen zu lassen.



Einen ausführlichen Blick bei einem autorisierten Mitsubishi-Heimkinohändler ist nach diesen Zwischenergebnissen bereits mehr als zu empfehlen. Der von Cine4Home gewohnte, besonders ausführliche Test mit allen Details erfolgt zur Markteinführung, sobald uns ein erstes, finales Seriengerät erreicht...


Ihr Cine4Home Team

 


5. Technische Daten (vorläufige Herstellerangaben!)

 

 

 

 

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